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Ukraine-News

Ukraine-Krieg fordert weiterhin Menschenleben: Tote und Verletzte bei Raketenangriffen

Russland verzeichnet offenbar hohe Verluste im Ukraine-Krieg. Raketenangriffe auf mehrere Regionen forderten erneut Leben: Der News-Ticker.

  • Russland greift weiterhin die Ukraine an. Kiew schlägt im Ukraine-Krieg insbesondere im Süden des Landes zurück.
  • Waffenlieferungen aus dem Nato-Raum, der EU und den USA stärken die Ukraine im Ukraine-Konflikt gegen Russland.
  • Hinweis der Redaktion: Die Informationen stammen teilweise von Kriegsparteien und lassen sich nicht unmittelbar unabhängig prüfen.

Update vom Freitag, 29. Juli, 09.00 Uhr: Die Ukraine wehrt seit mehr als fünf Monaten eine russische Invasion ab, dies hat bereits und wird weiterhin viele Leben kosten. Zuletzt wurden bei einem Raketenangriff auf die zentral-ukrainische Stadt Kropwnizkyj mindestens fünf Menschen getötet und 26 weitere verletzt, wie ukrainische Medien unter Berufung auf den Leiter der dortigen Militäradministration, Andrij Rajkowitsch, berichteten. Unter den Verletzten seien auch Zivilisten.

Bei weiteren Raketenangriffen in der Region Kiew wurden nach Angaben der Online-Zeitung Ukrajinska Prawda mindestens 15 Menschen verletzt. Auch hier seien Zivilisten betroffen. Außerdem wurden in der Region Donezk mindestens vier Menschen durch russischen Beschuss getötet, wie Medienberichte angeben.

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Bereits am ersten Tag des russischen Angriffs auf die Ukraine werden die Gräuel des Krieges deutlich. Bomben gehen auf die Stadt Tschuhujiw nieder. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht schwer verletzt und notdürftig behandelt vor dem Krankenhaus der Stadt. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago

Ukraine-News: Die ukrainischen Streitkräfte melden russische Kampfverluste

+++ 09.20 Uhr: Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 28. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

  • Soldaten: 40.230
  • Flugzeuge: 222
  • Hubschrauber: 190
  • Panzer: 1744
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 3979
  • Artilleriesysteme: 894
  • Luftabwehrsysteme: 118
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 259
  • Autos und andere Fahrzeuge: 2854
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 729
  • Stand: Donnerstag, 28. Juli 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Schwere Verluste für Russland: „Mehr als 75.000 Russen getötet oder verwundet“

Update vom Donnerstag, 28. Juli, 06.30 Uhr: Im Krieg gegen die Ukraine gehen die Opferzahlen auf russischer Seite nach Schätzungen aus den USA längst in die Zehntausende. „Wir wurden darüber informiert, dass mehr als 75.000 Russen entweder getötet oder verletzt wurden, was enorm ist“, zitierte der Sender CNN Elissa Slotkin, eine demokratische Abgeordnete aus dem Repräsentantenhaus, die zuvor an einem geheimen Briefing der US-Regierung teilgenommen hatte.

Bei ihrer Gegenoffensive mache die Ukraine Fortschritte, hieß am Mittwoch aus westlichen Sicherheitskreisen. So hätten die Ukrainer in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch erneut eine Brücke über den Dnipro-Fluss getroffen, die für Moskau eine wichtige Nachschubroute darstelle. „Die Flusskreuzung ist nun vollständig unpassierbar“, hieß es. Auf russischer Seite gebe es ernsthafte Probleme bei der Versorgung und der Moral der Streitkräfte.

Ukraine-News: Russische Armee schießt eigenen Hubschrauber in Cherson ab

+++ 10.30 Uhr: Laut The Kyiv Independent berichtet der ukrainische Generalstab, dass Russland einen eigenen Hubschrauber in Cherson durch eigenen Beschuss abgeschossen habe.

Demnach habe das russische Militär in der Oblast Cherson einen eigenen Hubschrauber vom Typ Kamov Ka-52 abgeschossen, als es versuchte, ukrainische Einheiten anzugreifen, meldete der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte.

Ein völlig zerstörter russischer Kampfpanzer steht in der Oblast Kiew. Nach Angaben des ukrainischen Militärs verzeichnet Russland im Ukraine-Konflikt schwere Verluste. (Symbolbild)

Schwere Verluste: 40.000 russische Soldaten in der Ukraine getötet

Update vom Mittwoch, 27. Juli, 07.10 Uhr: Das ukrainische Militär hat Berichten des Kyiv Independent zufolge 89 russische Truppen in der Südukraine besiegt. Wie das Einsatzkommando „Süd“ mitteilt, wurden unter anderem russische Panzer und ein Munitionsdepot sowie acht gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört. Es sollen auch zwei Siedlungen in der Oblast Cherson durch das ukrainische Militär befreit worden sein.

In seiner Video-Ansprache sagte Präsident Wolodymyr Selenskyj, Russland habe es versäumt, seine Bürger über die Zahl der Todesopfer unter den russischen Streitkräften zu informieren. Er forderte die ukrainischen Bürger auf, den Russen mitzuteilen, dass seit Beginn des Ukraine-Konfliktes 40.000 russische Soldaten in der Ukraine getötet wurden, heißt es in Berichten des Ukrajinska Prawda.

Im Ukraine-Krieg soll die russische Armee einen eigenen Hubschrauber abgeschossen haben. (Archivbild)

Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 27. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

Ukraine-News: Großbritannien erweitert die Liste der sanktionierten Personen aus Russland

+++ 17.00 Uhr: Russlands Truppen leiden unter militärischen Verlusten und schlechter Versorgungslage. Doch ihr Ziel ist nicht Putins Herrschaft über die Ukraine, sondern ihre Beute.

+++ 14.00 Uhr: Großbritannien erweitert die Liste der sanktionierten Personen aus Russland. Das meldet The Kyiv Independent. Zu den betroffenen Personen gehören die von Russland in den besetzten Teilen des Ostens der Ukraine eingesetzten Stellvertreter, der russische Justizminister Konstantin Tschuytschenko, der stellvertretende Justizminister Oleg Swiridenko, 29 russische Regionalgouverneure und andere.

Schwere Verluste für Russland: Ukrainisches Einsatzkommando „Süd“ vermeldet Erfolge

+++ 11.45 Uhr: Wie der ukrainische Sicherheitsdienst mitteilt, wurden drei Kämpfer aus dem Donbas, die sich der russischen Armee angeschlossen haben, zu 15 Jahren Gefängnis verurteilt.

Der Sicherheitsdienst der Ukraine berichtet, dass die drei Kämpfer aus dem Gebiet Donezk des Hochverrats für schuldig befunden wurden.

Ukraine-News: Ukrainisches Einsatzkommando „Süd“ meldet Erfolge gegen russische Armee

Update vom Dienstag, 26. Juli, 07.00 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört einen russischen Gefechtsstand und ein Munitionsdepot im Süden der Ukraine. Das berichtet das Portal The Kyiv Independent.

Demnach meldet das ukrainische Einsatzkommando „Süd“ die Tötung von 48 russischen Soldaten und die Zerstörung von vier Panzern, einer Haubitze, einem selbstfahrenden Artilleriesystem und sechs gepanzerten und militärischen Fahrzeugen.

News zum Ukraine-Krieg: Liste der russischen Verluste im Krieg

+++ 08.45 Uhr: Dies sind die vorläufigen Schätzungen der russischen Kampfverluste, mit Stand vom 25. Juli, nach Angaben der Streitkräfte der Ukraine:

News zum Ukraine-Krieg: Ukrainisches Militär zerstört russischen Gefechtsstand

Update vom Montag, 25. Juli, 06.45 Uhr: Das ukrainische Militär zerstört einen russischen Gefechtsstand und Munitionsdepots im Süden der Ukraine. Das berichtet The Kyiv Independent.

Demnach meldete das Einsatzkommando „Süd“, es habe 66 russische Soldaten getötet und fünf Panzer, zwei Haubitzen, ein Panzerabwehrraketensystem sowie 12 gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört.

Ukraine-Krieg: Verteidigungsministerium spricht von fast 40.000 getöteten russischen Soldaten

Update vom Sonntag, 24. Juli, 15.59 Uhr: Russland muss in der Ukraine weiterhin herbe Verluste hinnehmen. Laut Angaben des ukrainischen Generalstabs sind seit Beginn des Kriegs etwa 40.000 russische Streitkräfte in der Ukraine ums Leben gekommen. Westliche Expertinnen und Experten gehen aber davon aus, dass es deutlich weniger sind. Russland hat zuletzt Ende März Angaben zu seinen eigenen Verlusten gemacht. Damals nannte das Verteidigungsministerium in Moskau die Zahl von 1351 Toten. 

Ukraine-Krieg: Russland kämpft mit schweren Verlusten - Gespräch abgehört  

+++ 21.00 Uhr: Russland machen die Verluste im Ukraine-Krieg offenbar schwer zu schaffen. Tatsächlich scheinen die russischen Streitkräfte so wenige Truppen übrigzuhaben, dass sie aus drei Bataillonen ein einzelnes machen müssen. So zumindest ist ein abgehörtes Gespräch zu interpretieren, das jetzt vom ukrainischen Verteidigungsministerium veröffentlicht wurde. Demnach erklärt darin ein russischer Soldat, dass mehrere Bataillone wegen hoher Verluste aus dem Kampfgebiet abgezogen und drei Bataillone zu einem gemacht werden sollen: „Es gibt einfach keine Leute mehr.“

+++ 17.30 Uhr: Russland erleidet im Ukraine-Krieg immer wieder herbe Verluste. Nun sind nach ukrainischen Angaben in der besetzten Stadt Lyssytschansk 50 russische Soldaten bei einem Angriff auf das Hauptquartier des sechsten Regiments ums Leben gekommen. Dies gab Serhij Haidai, der Militärgouverneur des Gebiets Luhansk, via Facebook bekannt. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.

News zum Ukraine-Krieg: Verluste von Russland laut Insider enorm hoch

Update von Samstag, 23. Juli 2022, 11.35 Uhr: Im Morgenreport an den russischen Machthaber Wladimir Putin soll das russische Militär sein Staatsoberhaupt über aktuelle Verlustzahlen im Ukraine-Krieg gebrieft haben. Das geht aus einem Post auf dem Telegram-Kanal „General SVR“ hervor, der von einem Kreml-Insider betrieben werden soll. Darin sei die Rede von 43.018 „unwiederbringlichen Verlusten“, seit Kriegsbeginn.

Dazu zählten laut Informationen in der Telegram-Nachricht ausschließlich offizielle Militärangehörige. Getötete Mitglieder von privaten Sicherheits- oder Militärunternehmen (PMCs) seien dabei nicht mitgezählt. Sollte es sich dabei wirklich um die offiziellen Verlustezahlen auf russischer Seite handeln, übersteigen diese sogar die aktuelle Schätzung des ukrainischen Militärs, das aktuell mit über 39.200 toten Russen rechnet. Seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs auf die Ukraine dringen nur selten offizielle Informationen über angeblich geringe russische Verluste aus dem Kreml an die Öffentlichkeit.

Russland kann wohl Ambitionen in Ukraine nicht mehr durchsetzen

Update vom Freitag, 22. Juli, 06.45 Uhr: Nach Angaben der kanadischen Streitkräfte hat Russland wohl nicht mehr die militärischen Fähigkeiten, um seine Ambitionen in der Ukraine durchzusetzen. Die kanadischen Streitkräfte nannten am 21. Juli in einer Reihe von Tweets erhebliche Verluste an Personal und Ausrüstung als Gründe für die schwindenden militärischen Fähigkeiten Russlands. Das meldet das Nachrichtenportal Kyiv Independent.

Update vom Mittwoch, 20. Juli, 06.19 Uhr: Ukrainische Soldaten haben erhebliche Verluste auf russischer Seite verursacht, berichtet der Kyiv Independent. Betroffen sei die Region Donezk. Offizielle Zahlen von dem ukrainischen Verteidigungsministerium gibt es allerdings noch nicht.

Ukraine-News: Ukrainisches Militär zerstört russische Munitionsdepots

Update vom Dienstag, 19. Juli, 06.45 Uhr: Wie das Nachrichtenportal Kyiv Independent berichtet, hat das ukrainische Militär zwei russische Munitionsdepots in der Südukraine zerstört hat. Das ukrainische Operationskommando „Süd“ berichtete demzufolge am 18. Juli, dass ukrainische Streitkräfte zudem 65 russische Soldaten getötet und ein mobiles Kommunikationssystem sowie elf gepanzerte und militärische Fahrzeuge zerstört haben.

Erstmeldung vom Freitag, 15. Juli: Cherson - Der Ukraine-Krieg tobt unaufhörlich weiter. Die Streitkräfte der Ukraine fügen den Aggressoren aus Russland immer wieder herbe Verluste zu.

Im Süden der Ukraine soll Russland in den letzten Tagen mehrere Munitionsdepots an Waffensysteme aus dem Westen verloren haben, wie die Truppen hinter Wolodymyr Selenskyj mitteilten.

Ukraine-News: Russland muss im Süden herbe Verluste einstecken

In der Meldung des Operationskommandos „Süd“, vom Donnerstag (14. Juli), wird von schweren Verlusten für die Truppen aus Russland gesprochen, darunter sechs gepanzerte Fahrzeuge, eine „Gvozdika“-Haubitze sowie ein Feldmunitionsdepot.

Für viele Verluste auf der Seite von Russland sollen zuletzt die Himars-Raketensysteme aus den USA gesorgt haben, wie Al-Jazeera schreibt. Die momentanen Angriffe auf Depots hinter den feindlichen Linien könnten darauf hindeuten, dass den russischen Besatzern eine Gegenoffensive in den Regionen Cherson und Saporischschja bevorsteht.

Ukraine-Krieg: Angaben aus Russland sind selten

Ob die Verluste für Russland weiter zunehmen werden, wird sich zeigen. Der Ex-General Frederick Ben Hodges, prognostizierte zuletzt bereits die Niederlage für Russland. (lm/nak/tvd/ska/hg/na/fh mit dpa/AFP)

Rubriklistenbild: © David Goldman/dpa

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