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Keine „greifbaren Beweise“

Korruptionsskandal um Sarkozy: Frankreichs Ex-Präsident wehrt sich

Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy (r.) verlässt in einem Auto eine Außenstelle des französischen Innenministeriums.
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Frankreichs Ex-Präsident Nicolas Sarkozy (r.) verlässt in einem Auto eine Außenstelle des französischen Innenministeriums.

In der Affäre um illegale libysche Wahlkampfspenden ist am Mittwoch ein Ermittlungsverfahren wegen Korruption gegen Nicolas Sarkozy eingeleitet worden. Nun erhebt Frankreichs Ex-Präsident schwere Vorwürfe.

Paris - Im Korruptionsskandal um den französischen Ex-Präsidenten Nicolas Sarkozy hat der frühere Staatschef der Justiz Verleumdung und einen Mangel an Beweisen vorgeworfen. Seit 2011 werde ihm durch „diese Verleumdung das Leben zur Hölle gemacht“, heißt es in einer Erklärung Sarkozys, welche die Zeitung Le Figaro am Donnerstag auf ihrer Internetseite veröffentlichte. Es gebe keine „greifbaren Beweise“, welche die Vorwürfe stützten.

Sarkozy war am Mittwoch in der Affäre um illegale libysche Wahlkampfspenden formal der Korruption beschuldigt worden, ein Ermittlungsverfahren wurde eröffnet. Zu den weiteren Vorwürfen zählen illegale Wahlkampffinanzierung und Unterschlagung öffentlicher libyscher Gelder.

In seiner Erklärung kritisierte Sarkozy, die Vorwürfe gegen ihn beruhten lediglich auf „Aussagen des libyschen Ex-Machthabers Muammar al-Gaddafi, dessen Sohn, Neffen, Cousin, Sprecher und Ex-Ministerpräsidenten“. „Greifbare Beweise“ gebe es aber nicht.

AFP

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