Erste Hochrechnungen

Kopf-an-Kopf-Rennen bei Niedersachsen-Wahl

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Anhänger der CDU warten am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover mit Transparenten mit der Aufschrift "I'm a Mac" auf das Ergebnis der Landtagswahl

Hannover - Bei der Landtagswahl in Niedersachsen zeichnet sich ein spannendes Kopf-an-Kopf-Rennen ab. Erste Prognosen zeigen, dass die schwarz-gelbe Koalition um ihre Regierungsfähigkeit bangen muss.

Sensationsergebnis für die FDP, aber Zitterpartie für Schwarz-Gelb in Hannover: Zum Auftakt des Bundestagswahljahres muss die Regierung von Ministerpräsident David McAllister um den Machterhalt zittern. Nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF eroberte die seit 2003 regierende Koalition exakt gleich viele Mandate wie die rot-grüne Opposition. Bei einem Patt könnte es auf eine große Koalition hinauslaufen. Damit konnte sich in Berlin weder CDU-Kanzlerin Angela Merkel noch SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück einen klaren Wahlsieg auf die Fahnen schreiben.

Die CDU fuhr in Niedersachsen aufgrund einer massiven FDP-Zweitstimmenkampagne eines der schlechtesten Ergebnisse ein. Die Liberalen triumphierten mit dem besten Wert bei einer Landtagswahl in Niedersachsen - was auch dem angeschlagenen Bundesvorsitzenden Philipp Rösler deutlich Luft verschafft. Die SPD mit Herausforderer Stephan Weil legte leicht zu. Die Linke flog aus dem Landtag, auch die Piratenpartei scheiterte klar an der Fünf-Prozent-Hürde. Die Wahlbeteiligung stieg auf rund 60 Prozent.

"Die Union ist die Nummer eins in Niedersachsen“

Von einem klaren Sieg in Niedersachsen hatten sich die Parteien Rückenwind für die Bundestagswahl im Herbst erwartet. Die Abstimmung im zweitgrößten Flächenland mit 6,1 Millionen Wahlberechtigten gilt als wichtiger Stimmungstest. Vor dem Bundestag wird nur noch in Bayern ein neuer Landtag gewählt.

Nach den Hochrechnungen von ARD und ZDF gegen 20.00 Uhr wurde die CDU mit 36,2 bis 36,4 Prozent wieder stärkste Partei, gefolgt von der SPD, die auf 32,5 bis 32,6 Prozent kam. Die Grünen erzielten 13,6 bis 13,7 Prozent, die FDP erreichte 9,7 bis 9,8, die Linke 3,1 bis 3,3 Prozent. Mit Überhang- und Ausgleichsmandaten ergab sich damit bei beiden Sendern folgende Sitzverteilung: CDU: 59; SPD: 52; Grüne: 22; FDP: 15. Das bedeutet ein Patt von 74 zu 74 Mandaten für beide Lager im neuen Landtag.

Niedersachsen-Wahl: Die besten Bilder

Niedersachsen-Wahl: Die besten Bilder

Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Ein CDU-Anhänger jubelt am 20.01.2013 im Landtag in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
CDU-Anhänger verfolgen am 20.01.2013 die ersten Hochrechnungen in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Niedersachsens Justizminister Bernd Busemann (CDU, l.) und Niedersachsens Sozialministerin Ayguel Oezkan (CDU, 2.v.l.) jubeln am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover in den CDU-Fraktionsräumen nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. © dpa/dapd
Anhänger der CDU feiern am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Anhänger der CDU feiern am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Anhänger der CDU verfolgen am Sonntag (20.01.13) im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Anhänger der CDU warten am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover mit Transparenten mit der Aufschrift "I'm a Mac" gespannt auf das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Anhänger der CDU warten am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover mit Transparenten mit der Aufschrift "I'm a Mac" gespannt auf das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach der Landtagswahl. © dpa/dapd
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach der Landtagswahl. © dpa/dapd
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU) winkt am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach der Landtagswahl. © dpa/dapd
Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU, r) gibt SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in einem Fernsehtudio im Landtag die Hand. © dpa/dapd
Der Spitzenkandidat der FDP, Stefan Birkner (v.l.), Niedersachsens Ministerpräsident David McAllister (CDU), der Spitzenkandidat der SPD, Stephan Weil, und der Spitzenkandidat der Grünen, Stefan Wenzel, stehen am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover in einem Fernsehstudio nebeneinander. © dpa/dapd
CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe gestikuliert am Sonntag (20.01.13) im Konrad-Adenauer-Haus in Berlin bei einem Pressestatement zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Besucher der Wahlparty der FDP verfolgen am Sonntag (20.01.13) in der "Bar Celona" in Hannover die Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) in der "Bar Celona" in Hannover bei der Wahlparty der FDP zur Landtagswahl 2013 in Niedersachsen nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) in der "Bar Celona" in Hannover bei der Wahlparty der FDP zur Landtagswahl 2013 in Niedersachsen nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Prognosen. © dpa/dapd
FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner (FDP, M.) nimmt am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach den ersten Prognosen zur Landtagswahl Glückwünsche entgegen. © dpa/dapd
FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner (FDP, M.) nimmt am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach den ersten Prognosen zur Landtagswahl Glückwünsche entgegen. © dpa/dapd
FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner (r) nimmt am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen Glückwünsche entgegen. © dpa/dapd
Anhänger der FDP jubeln nach der Bekanntgabe der ersten Hochrechnung am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner (FDP, M.) jubelt am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover nach den ersten Prognosen zur Landtagswahl zwischen dem niedersächsischen Wirtschaftsminister Jörg Bode (l.) und dem Parlamentarischen Geschäftsführer Christian Grascha. © dpa/dapd
FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner wird am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover vor einem TV-Auftritt abgepudert. © dpa/dapd
FDP-Generalsekretär Patrick Döring gibt am Sonntag (20.01.13) in der Parteizentrale der FDP im Thomas-Dehler-Haus in Berlin bei der Wahlparty der Partei zur Landtagswahl in Niedersachsen ein Pressestatement zum Ergebnis ab. © dpa/dapd
Der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Bundestag, Rainer Brüderle (v.l.), der Vorsitzende der FDP-Fraktion im Landtag von Schleswig-Holstein, Wolfgang Kubicki, Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr (FDP), Bundesentwicklungshilfeminister Dirk Niebel (FDP) und Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) applaudieren im Thomas-Dehler-Haus Sonntag (20.01.13) in Berlin während einer Rede des Parteivorsitzenden Philipp Rösler (FDP, nicht im Bild). © dpa/dapd
Bundeswirtschaftsminister und Vizekanzler Philipp Rösler (FDP) lächelt Sonntag (20.01.13) in der Parteizentrale der Bundes-FDP im Thomas-Dehler-Haus in Berlin nach der Bekanntgabe von Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler wird am 20.01.2013 in der Parteizentrale der FDP in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Prognosen für die Landtagswahlen in Niedersachsen von seiner Frau Wiebke geküsst. © dpa/dapd
Anhänger der Grünen jubeln am Sonntag (20.01.13) auf der Wahlparty der Grünen in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Ein Anhänger der Grünen trinkt am Sonntag (20.01.13) in Hannover auf der Wahlparty der Grünen zur Landtagswahl in Niedersachsen einen Cocktail. © dpa/dapd
Anhänger der Grünen verfolgen am Sonntag (20.01.13) in Hannover auf der Wahlparty der Gruenen zur Landtagswahl in Niedersachsen die Wahlberichterstattung. © dpa/dapd
Anhänger der Grünen am Sonntag (20.01.13) auf der Wahlparty der Grünen in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Anhänger der Grünen jubeln am Sonntag (20.01.13) auf der Wahlparty der Grünen in Hannover nach Bekanntgabe der ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Die Grünen, Jamie Zoe May und Farid Hassan, stehen am am 20.01.2013 im Fraktionsraum der Grünen im Landtag von Hannover (Niedersachsen) am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Anhänger der SPD erwarten am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover die ersten Prognosen fuer das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Die beiden Bundesvorsitzenden von Bündnis 90/Die Grünen, Claudia Roth und Jürgen Trittin (l), bejubeln zusammen mit den niedersächsischen Grünen, Sven Kindler und Brigitte Pothmer (r), am 20.01.2013 im Landtag von Hannover (Niedersachsen) die erste Hochrechnung in der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Die beiden Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Niedersachsen, Anja Piel und Stefan Wenzel, bejubeln am 20.01.2013 im Landtag von Hannover (Niedersachsen) am Abend die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Die beiden Spitzenkandidaten von Bündnis 90/Die Grünen in Niedersachsen, Anja Piel und Stefan Wenzel, bejubeln am 20.01.2013 im Landtag von Hannover (Niedersachsen) am Abend die ersten Hochrechnungen der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
SPD-Mitglieder betrachten am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen im Landtag die ersten Prognosen zum Wahlergenis. © dpa/dapd
Anhaenger der SPD erwarten am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover die ersten Prognosen fuer das Ergebnis der Landtagswahl. © dpa/dapd
Anhaender der SPD reagieren am Sonntag (20.01.13) im niedersaechsischen Landtag in Hannover auf die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Anhaender der SPD reagieren am Sonntag (20.01.13) im niedersaechsischen Landtag in Hannover auf die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Anhaender der SPD reagieren am Sonntag (20.01.13) im niedersaechsischen Landtag in Hannover auf die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Anhaender der SPD reagieren am Sonntag (20.01.13) im niedersaechsischen Landtag in Hannover auf die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen © dpa/dapd
Anhänger der SPD reagieren am Sonntag (20.01.13) im niedersächsischen Landtag in Hannover auf die ersten Prognosen zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Anhänger der SPD verfolgen gespannt die ersten Hochrechnungen. © dpa/dapd
Gäste der SPD-Wahlparty verfolgen am 20.01.2013 die ersten Hochrechnungen in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Parteianhänger der SPD beobachten am 20.01.2013 in der Parteizentrale in Berlin die erste Prognose zur Landtagswahl in Niedersachsen. © dpa/dapd
Jan Stöss, Landesvorsitzender der Berliner SPD, am Sonntag (20.01.13) in der Parteizentrale der SPD in Berlin nach Verkündung der ersten Hochrechnungen in der niedersaechsischen Landtagswahl © dpa/dapd
FDP-Mitglieder jubeln am 20.01.2013 in der Parteizentrale der FDP in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Prognosen von den Landtagswahlen in Niedersachsen © dpa/dapd
FDP-Mitglieder jubeln am 20.01.2013 in der Parteizentrale der FDP in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Prognosen von den Landtagswahlen in Niedersachsen © dpa/dapd
Landtagskandidatin Doris Schröder-Köpf (SPD/M) verfolgt am 20.01.2013 in Hannover die Bekanntgabe der ersten Prognose zur Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Doris Schroeder-Koepf (l.), Kandidatin der SPD bei der Landtagswahl 2013, lacht am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover. © dpa/dapd
Gerhard Schröder (M, SPD) und der Autor Burkhard Driest (r) sind auf der Wahlparty der SPD am 20.01.2013 und schauen sich die die ersten Hochrechnungen in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen an. © dpa/dapd
Der Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen, Meinhart Ramaswamy, und seine Frau Annette verfolgen am Sonntag (20.01.12) in Hannover bei der Wahlparty der niedersächsischen Piratenpartei die erste Prognose der Landtagswahl. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Die fünfjährige Marlene hält am Sonntag (20.01.13) im Landtag in Hannover bei der Wahlparty der SPD zur Landtagswahl in Niedersachsen einen Teddy in den Händen. © dpa/dapd
FDP-Mitglieder jubeln am 20.01.2013 in Berlin nach Bekanntgabe der ersten Ergebnisse der Landtagswahlen in Niedersachsen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
Nach den ersten Prognosen und Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen hat bei den Parteien in Hannover das große Zittern begonnen. Während einige schon jubeln, müssen andere noch bangen. © dpa/dapd
SPD Spitzenkandidat Stephan Weil winkt am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen im Landtag. © dpa/dapd
SPD Spitzenkandidat Stephan Weil freut sich am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen im Landtag. © dpa/dapd
Der SPD-Bundesvorsitzende Sigmar Gabriel (r) und der Kanzlerkandidat Peer Steinbrück sprechen am 20.01.2013 in der Parteizentrale in Berlin nach den ersten Hochrechnungen zur Landtagswahl in Niedersachsen zu den Parteianhängern. © dpa/dapd
SPD Spitzenkandidat Stephan Weil (M) hebt am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen im Landtag den Daumen. © dpa/dapd
SPD Spitzenkandidat Stephan Weil wird am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in einem Studio für seinen Fernsehauftritt in Niedersachsen im Landtag geschminkt. © dpa/dapd
SPD-Spitzenkandidat Stephan Weil (l) und FDP-Spitzenkandidat Stefan Birkner stehen am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen vor einem Bildschirm. © dpa/dapd
SPD-Mitglieder betrachten am 20.01.2013 in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen im Landtag die ersten Prognosen zum Wahlergenis mit der möglichen Sitzverteilungen. © dpa/dapd
Teilnehmer der Wahlparty der Piratenpartei von Niedersachsen sehen sich am Sonntag (20.01.12) in Hannover die ersten Prognose für der niedersächsische Landtagswahl an. © dpa/dapd
Teilnehmer der Wahlparty der Piratenpartei von Niedersachsen sehen sich am Sonntag (20.01.12) in Hannover die ersten Prognose für der niedersächsische Landtagswahl an. © dpa/dapd
Der Spitzenkandidat der Piratenpartei für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen, Meinhart Ramaswamy (M.), gibt am Sonntag (20.01.12) in Hannover bei der Wahlparty der niedersächsischen Piratenpartei nach Bekanntgabe der ersten Prognose ein Interview. © dpa/dapd
Der Fraktionsvorsitzende der Linken im Thüringischen Landtag, Bodo Ramelow, spricht am Sonntag (20.01.13) in Hannover bei der Wahlparty seiner Partei zur Landtagswahl 2013 in Niedersachen. © dpa/dapd
Die Landesvorsitzende der Linken in Niedersachsen, Giesela Brandes-Steggewentz, spricht am Sonntag (20.01.13) in Hannover bei der Wahlparty ihrer Partei zur Landtagswahl 2013 in Niedersachen. © dpa/dapd
Manfred Sohn, Spitzenkandidat der Partei Die Linke, steht am 20.01.2013 im Landtag in Hannover am Abend der Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Wahlhelfer sortieren am 20.01.2013 am späten Nachmittag bei der Kreisverwaltung in Verden (Aller) (Niedersachsen) vor Schließung der Wahllokale die Briefwahlumschläge. © dpa/dapd
Wahlhelfer schütten am 20.01.2013 in Verden (Aller) (Niedersachsen) nach Schließung der Wahllokale eine Wahlurne zur Stimmenauszählung für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen aus. © dpa/dapd
Wahlhelfer sortieren am 20.01.2013 in Verden (Aller) (Niedersachsen) nach Schließung der Wahllokale die Stimmzettel zur Stimmenauszählung für die Landtagswahl 2013 in Niedersachsen. © dpa/dapd
Ein Wahlhelfer sortiert am Sonntag (20.01.13) in Lüneburg waehrend der Auszaehlung von Stimmen im Rahmen der niedersächsischen Landtagswahl Stimmzettel. © dpa/dapd

McAllister hatte die Landesregierung 2010 nach der Wahl seines Vorgängers Christian Wulff zum Bundespräsidenten übernommen. Er musste sich erstmals als Ministerpräsident in einer Wahl behaupten. Unions-Fraktionsgeschäftsführer Michael Grosse-Brömer sagte am Abend: „Das Ergebnis ist eindeutig: Die Union ist die Nummer eins in Niedersachsen.“ CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe sah einen Erfolg der schwarz-gelben Koalition in „greifbarer Nähe“. Er räumte ein, dass es ein „Stimmen-Splitting“ zugunsten der FDP gegeben habe.

"Wir hätten mehr Rückenwind liefern müssen"

Die FDP mit Umweltminister Stefan Birkner an der Spitze hatte in den Umfragen vor der Wahl lange Zeit unter der Fünf-Prozent-Marke gelegen und warb im Wahlkampf massiv um Zweitstimmen von CDU-Wählern - nach einer Analyse der Forschungsgruppe Wahlen erfolgreich. Diese sprach von einem „Last-Minute-Transfer im schwarz-gelben Lager“: 80 Prozent der aktuellen FDP-Wähler wählten eigentlich CDU. Am Ende verteidigte die FDP nach Schleswig-Holstein und Nordrhein-Westfalen den dritten Landtag in Folge.

Das sei auch ein Erfolg Röslers, sagte Generalsekretär Patrick Döring. Er sei der richtige Vorsitzende. Er sei der richtige Vorsitzende. Schleswig-Holsteins Fraktionschef Wolfgang Kubicki, bislang einer der schärfsten Kritiker Röslers, betonte, nach dem „glorreichen Sieg“ könne die FDP-Spitze in Harmonie über die Aufstellung für die Bundestagswahl im Herbst sprechen.

Lesen Sie hier: Die Stimmen zur Niedersachsen-Wahl

Der Niedersachsen-SPD fehlte auch Rückenwind aus Berlin, wo Kanzlerkandidat Steinbrück seit Wochen wegen seiner Nebenverdienste und seiner Äußerungen zum Kanzlergehalt in der Kritik steht und in den Umfragen abgestürzt ist. Laut Forschungsgruppe Wahlen machten der Landespartei „Bundestrend und Kanzlerkandidat zu schaffen“. Steinbrück räumte ein, dass es aus Berlin keine Unterstützung für Hannover gegeben habe. „Es ist mir auch bewusst, dass ich maßgeblich dafür eine gewisse Mitverantwortung trage.“ Auch Generalsekretärin Andrea Nahles sagte: „Wir wissen, wir hätten ein bisschen mehr Rückenwind liefern müssen, das haben wir nicht geschafft. Das muss besser werden jetzt in den nächsten Monaten.“

Die Frau von Ex-Bundeskanzler Gerhard Schröder, Doris Schröder-Köpf (SPD), hat ihren Wahlkreis bei der Landtagswahl in Niedersachsen am Sonntag verloren. Nach der Auszählung der meisten Stimmen in dem Bezirk Hannover-Döhren lag die 49-Jährige deutlich hinter dem CDU-Kandidaten Dirk Toepffer. Schröder-Köpf wird aber vermutlich dennoch in den neuen Landtag in Hannover einziehen, da sie auf Platz zwölf der Landesliste aufgestellt wurde.

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Die Grünen fuhren zwar ihr mit Abstand bestes Ergebnis bei einer Landtagswahl in Niedersachsen ein. Trotzdem bleiben sie wegen der Schwäche der SPD in Hannover möglicherweise auf der Oppositionsbank - und müssen auch im Herbst im Bund um ihren bevorzugten Koalitionspartner bangen. Die Bundesvorsitzende Claudia Roth zog gleichwohl aus dem Niedersachsen-Ergebnis mit Blick auf den Bund den Schluss, „dass ein Wechsel möglich ist, dass er denkbar ist“. Fraktionschef Jürgen Trittin sah eine klare Botschaft für den Herbst: „Wenn uns das bei der Bundestagswahl gelingt, genau so viel dazu zu gewinnen, und die anderen so viel verlieren, dann war es das mit Schwarz-Gelb.“

Wahlbeteiligung vier Prozent höher als 2008

Für die Linkspartei setzte sich die Serie von schweren Verlusten in Westdeutschland fort. Im vergangenen Jahr verpasste sie den Wiedereinzug in die Landtage von Schleswig-Holstein (2,2 Prozent) und Nordrhein-Westfalen (2,5 Prozent). 2011 war die Linke schon in Rheinland-Pfalz und Baden-Württemberg erfolglos geblieben. Stark ist sie damit nur noch in Ostdeutschland und im Saarland. Linke-Chef Bernd Riexinger räumte ein: „Es gibt nichts zu beschönigen, das Ergebnis ist für uns schmerzhaft.“

Für die Piratenpartei war Niedersachsen der erste schwere Dämpfer nach einer Erfolgsserie. Diese brachte die junge Partei in die Landesparlamente Berlins, des Saarlands, Schleswig-Holsteins und Nordrhein-Westfalens. In Niedersachsen lagen sie im Mai vergangenen Jahres in Umfragen auch noch bei 8 Prozent.

Um die regulär 135 Sitze im Landtag bewarben sich 659 Kandidatinnen und Kandidaten. Es traten 16 Parteien an, 11 von ihnen mit Landeslisten. 87 Abgeordnete wurden direkt in den Wahlkreisen gewählt, die anderen Sitze wurden nach den Zweitstimmenergebnissen der Parteien verteilt.

Die Beteiligung bei der Landtagswahl in Niedersachsen lag am Nachmittag mit über 53 Prozent um fast vier Prozentpunkte höher als 2008. Bei der Landtagswahl 2008 war die CDU trotz herber Verluste mit 42,5 Prozent stärkste Partei geworden. Auch die SPD verlor und kam auf 30,3 Prozent. Die FDP holte 8,2, die Grünen 8,0 und die Linke 7,1 Prozent. Auf die CDU entfielen 68 Sitze im Landtag, auf die SPD 48. Die FDP errang 13 Mandate, die Grünen 12 und die Linke 11. Zuletzt hatte die CDU 69 und die SPD 46 Mandate, es gab einen fraktionslosen Abgeordneten. Die Beteiligung an der Wahl lag 2008 mit 57,1 Prozent auf einem historischen Tiefstand.

dpa/dapd

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