Abgeordnete provozierten mit Kleidung

NPD sorgt für Eklat in Sachsens Landtag

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Erst als Polizisten erschienen, verließen die acht NPD-Mitglieder den Sitzungssaal im sächsischen Parlament.

Dresden - Mit einer gezielten Provokation hat die rechtsextreme NPD am Mittwoch im sächsischen Landtag für einen Eklat gesorgt. Danach sind alle acht Abgeordnete für vier Parlamentssitzungen ausgeschlossen worden.

Die acht Abgeordneten erschienen in Kleidung der bei Neonazis beliebten Modemarke Thor Steinar, was nach den Regularien des Landtages untersagt ist. Landtagspräsident Matthias Rößler unterbrach daraufhin die Sitzung und forderte die Rechtsextremen auf, die Kleidung zu wechseln. Als sie dem nicht nachkamen, schloss Rößler alle NPD-Abgeordneten für diese und drei weitere Sitzungen des Parlamentes aus. Die Rechtsextremen verließen erst den Saal, als Polizisten erschienen, um sie abzuführen.

dpa

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