Einweihung im September

Olympia-Attentat: Präsidenten Steinmeier und Rivlin eröffnen Denkmal

In München soll es ein neues Denkmal für die Opfer des Attentats 1972 im Olympischen Dorf geben. Im September ist die Eröffnung. 

München/Jerusalem - 45 Jahre nach dem Olympia-Attentat wollen Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und Israels Staatspräsident Reuven Rivlin ein neues Denkmal in München eröffnen. Dafür werde Rivlin vom 5. bis 7. September in Deutschland sein, teilte sein Sprecher am Montag in Jerusalem mit. An der Zeremonie würden auch Hinterbliebene der Opfer sowie Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) teilnehmen.

Die palästinensische Terrororganisation „Schwarzer September“ hatte 1972 im Olympischen Dorf in München Sportler als Geiseln genommen, um Gefangene in Israel freizupressen. In einem Appartement und bei einer Befreiungsaktion auf dem Flugplatz Fürstenfeldbruck starben elf Sportler und ein Polizist. Auch fünf Terroristen kamen ums Leben.

„Diese Gedenkstätte muss als Zeuge für die Gefahren des Hasses und die grausame Brutalität des Terrorismus sowie für das Versprechen stehen, dass diejenigen, die den Terrorismus verbreiten und unterstützen, den Preis bezahlen werden“, sagte Rivlin laut Mitteilung.

Rubriklistenbild: © dpa

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