Neue Software

Polizei kann bei Notfällen künftig Handy orten

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Wer die 110 wählt, kann sich künftig mit seinem Handy orten lassen.

München - Nicht immer können Menschen, die in einer Notlage die 110 wählen, genau beschreiben, wo sie sich befinden. Künftig kann die Polizei trotzdem schnell helfen.

Das bayerische Innenministerium stellte am Donnerstag laut einem Bericht der SZ eine neue Software vor. Damit können Handys geortet werden, wenn der Anrufer ausdrücklich zustimmt. So will die Polizei schneller helfen, wenn jemand in Notfällen die 110 wählt, seinen Aufenthaltsort aber nicht genau beschreiben kann. 

Besitzt der Anrufer ein internetfähiges Handy, können die Polizeibeamten ihm künftig eine SMS schicken, die einen Link enthält. Klickt der Empfänger auf den Link, bekommen die Beamten seine GPS-Daten übermittelt. Voraussetzung ist eine funktionierende Internetverbindung. Innenministerium und Polizei betonen, dass die Ortung nur nach ausdrücklicher Zustimmung des Betroffenen erfolgen kann und die Einwilligung nur für den konkreten Fall gilt.

Bis Ende März sollen die Einsatzzentralen der bayerischen Polizei mit der neuen Software ausgestattet sein.

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