Aktuelle Proteste

Erdogan vergleicht Brasilien mit Türkei

Der türkische MinisterpräsidentRecep Tayyip Erdogan
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Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan

Ankara - Der türkische Ministerpräsident Recep Tayyip Erdogan sieht Brasilien als Opfer des gleichen Komplotts wie die Türkei. Gleichzeitig scheint er sich als Sieger zu fühlen.

„Diejenigen, die in der Türkei gescheitert sind, geben jetzt ihr Bestes in Brasilien“, sagte Erdogan am Samstag bei einer Rede vor Zehntausenden Anhängern in Samsun im Norden der Türkei. „Die Symbole sind die gleichen, die Plakate sind die gleichen, Twitter und Facebook sind die gleichen, die internationalen Medien sind die gleichen. Sie (die Proteste) werden vom gleichen Zentrum aus gesteuert“, sagte Erdogan.

Der Regierungschef reist zurzeit quer durch das Land, um seine Anhänger zu mobilisieren. In der Vergangenheit hatte er mehrfach behauptet, dass die seit Wochen andauernden Proteste in der Türkei von ausländischen Kräften organisiert seien, um seine Regierung zu schwächen. Unter ihnen befänden sich auch Banker und Medienanstalten, die der Türkei schaden wollten.

Wütende Proteste in Brasilien

In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und  Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © ap
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Brasilien Proteste
In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © AP
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © dpa
Proteste Brasilien
In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © dpa
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © dpa
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © dpa
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © dpa
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © AP
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In Brasilien gehen Hunderttausende auf die Straße, um auf Missstände wie Korruption und Misswirtschaft aufmerksam zu machen. Einer der Kritikpunkte ist die Geldverschwendung für die Fußball-WM 2014 und die Olympischen Spiele 2016. © AFP
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Die Proteste in Brasilien waren durch Preiserhöhungen im öffentlichen Nahverkehr ausgelöst worden. Ähnlich wie in der Türkei, wo der Anlass eine gewaltsame Auflösung einer friedlichen Demonstration von Umweltschützern war, nahmen sie aber schnell eine viel größere Dimension an. In der Türkei richteten sie sich vor allem gegen den von vielen als zunehmend autoritär wahrgenommen Führungsstil Erdogans, in Brasilien gegen soziale Ungleichheit, Korruption und hohe Steuern.

AP

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