+++ Eilmeldung +++

News-Ticker

Türkei-Wahl 2018: Erdogan erklärt sich zum Sieger – Massive Manipulationsvorwürfe – So wählten die Deutsch-Türken

Türkei-Wahl 2018: Erdogan erklärt sich zum Sieger – Massive Manipulationsvorwürfe – So wählten die Deutsch-Türken

Empörung wegen falscher Vorwürfe

Putin belügt Merkel: "Pussy Riot antisemitisch"

+
Wladimir Putin beim Treffen mit Angela Merkel

Moskau - Mit Empörung haben Regierungskritiker in Russland auf Antisemitismus-Vorwürfe des Kremlchefs Wladimir Putin gegen ein inhaftiertes Mitglied der Punkband Pussy Riot reagiert.

„Wir beide können keine Menschen unterstützen, die antisemitische Positionen annehmen“, hatte Putin als Antwort auf Merkels Kritik an der Lagerhaft von zwei Musikerinnen gesagt. Daraufhin nannte die Grünen-Bundestagsabgeordnete Marieluise Beck den Kremlchef einen dreisten Lügner. Ralf Fücks, der Vorstand der Grünen-nahen Heinrich-Böll-Stiftung, sprach von „Rufmord“.

Der Präsident habe bei seinem Treffen mit Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) „absichtlich oder wegen eines bedauerlichen Missverständnisses“ die Unwahrheit gesagt, schrieb der prominente Blogger Rustem Adagamow. Die von Putin kritisierte Kunstaktion der Gruppe Woina (Krieg) von 2008 in einem Supermarkt habe sich vielmehr gegen die in Russland weit verbreitete Ausländerfeindlichkeit sowie Schwulenhass gerichtet.

Ein Anwalt von Pussy Riot warf Putin vor, er wolle die kremlkritische Band öffentlich verleumden. Der Blogger Oleg Wassiljew wies am Samstag darauf hin, dass die Aktion, an der auch die Pussy-Riot-Aktivistin Nadeschda Tolokonnikowa (23) teilgenommen hatte, drei Jahre vor der Gründung der Punkband stattgefunden habe.

dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser