Altkanzler meldet sich

Reform der Agenda 2010: Das sagt Schröder zu den Plänen von Schulz

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Gerhard Schröder und Martin Schulz

Berlin - SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz will bei einem Wahlsieg die Agenda 2010 reformieren. Doch was sagt Altkanzler Schröder dazu, dass er an seinem Erbe kratzt?

Trotz der Reformpläne von SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz beharrt Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) auf seiner Agenda 2010. „Die Agenda ist ein Grund dafür, dass Deutschland wirtschaftlich in einem sehr, sehr guten Zustand ist - und man muss aufpassen, dass das so bleibt“, betonte er in der ZDF-Doku „Mensch Schröder“. Die im Jahr 2003 eingeleitete Reform des Arbeitsmarkts gilt als das umstrittenste Projekt von Schröders Kanzlerschaft. Schulz hatte zuletzt Korrekturen angemahnt und unter anderem eine längere Bezugsdauer beim Arbeitslosengeld I für Ältere vorgeschlagen.

Schröder sieht keine Parallelen zu den USA, wo Menschen aus Angst vor dem sozialen Abstieg bei der Präsidentschaftswahl für Donald Trump gestimmt hatten. „Es gibt einen entscheidenden Unterschied: Wir haben einen wirklich funktionierenden Sozialstaat, der - anders als in den Vereinigten Staaten - die Menschen auch auffängt.“

dpa

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