2,4 Milliarden Euro im Fonds

Regierung will Digitalisierung von Schulen vorantreiben

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Klassenzimmer mit Computerplätzen im thüringischen Sonneberg: Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, die Digitalisierung von Schulen weiter voranzubringen. Foto: Bodo Schackow

Berlin (dpa) - Die Bundesregierung will die Digitalisierung von Schulen beschleunigen. "Wir werden den Breitbandausbau vorantreiben. Allein 2,4 Milliarden Euro, die aus Steuermehreinnahmen stammen, stecke ich in einen Digitalfonds, von dem auch die Digitalisierung von Schulen profitieren wird."

Das sagte Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) der "Passauer Neuen Presse". Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer (CSU) kündigte an, knapp ein Jahr nach dem Start der Förderoffensive "Digitales Klassenzimmer" würden mehr als 5250 Schulen schnelles Internet bekommen. Scheuers Vorgänger Alexander Dobrindt (CSU) hatte das Programm im Juli 2017 gestartet. Scheuer sagte, mehr als 220 Gemeinden in Deutschland hätten die Erschließung im Rahmen von Breitbandprojekten vorgesehen.

In Deutschland gibt es insgesamt rund 33.000 allgemeinbildende Schulen. Union und SPD hatten in ihrem Koalitionsvertrag beschlossen, die Digitalisierung von Schulen weiter voranzubringen. Dazu gehören neben schnellen Internetanschlüssen auch gemeinsame Cloud-Lösungen für Schulen und die Qualifizierung von Lehrern.

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