Frontalangriff auf Obama bei Antrittsrede

Mitt Romneys Fünf-Punkte-Plan

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Mitt Romney hat die Nominierung seiner Partei für die Wahl am 6. November offiziell angenommen

Tampa - Mitt Romney hat seine Antrittsrede für einen Frontalangriff auf Amtsinhaber Obama genutzt. Außerdem präsentierte er einen Fünf-Punkte-Plan. Unterstützt wurde er von einer Hollywood-Legende.

Der US-republikanische Präsidentschaftskandidat Mitt Romney will im Falle seiner Wahl Amerika wieder aufrichten. In seiner mehrfach von lauten Jubelrufen unterbrochenen Antrittsrede auf dem Parteitag der Konservativen in Tampa kündigte er an, die Arbeitslosigkeit zu halbieren und den Staatshaushalt auszugleichen. Mit außenpolitischer Stärke und einer Überwindung politischer Gräben im Inneren werde er „eine bessere Zukunft“ schaffen. Zugleich wolle er den von Amtsinhaber Barack Obama enttäuschten Wählern neuen Optimismus einhauchen.

„Wenn ich zum Präsidenten der Vereinigten Staaten gewählt werde, will ich mit meiner ganzen Energie und mit meiner ganzen Seele dafür arbeiten, Amerika wieder aufzurichten“, sagte der 65-Jährige. Zuvor hatte er die Nominierung seiner Partei für die Wahl am 6. November offiziell unter lautem Jubel seiner Fans angenommen. Kommentatoren sprachen von der wichtigsten Rede seines Lebens. Sie wurde von allen bedeutenden Fernsehsendern in den USA live übertragen. Die Tausenden Delegierten in der Halle machten mehrfach ihre Begeisterung mit lauten „USA, USA“-Rufen deutlich. Minutenlanger Konfettiregen und unzählige herabfallende Luftballons sorgten für eine perfekte Show.

US-Wahlkampf in Schnappschüssen

Weniger als drei Monate vor der Präsidentschaftswahl in den USA liegen Amtsinhaber Barack Obama und sein republikanischer Herausforderer Mitt Romney in einer neuen Umfrage nahezu gleichauf. Deshalb wird den beiden Konkurrenten beim Händeschüttel-Marathon noch einmal alles abverlangt. © dapd/dpa
Auch wenn das mitunter unangehm werden kann - gegenüber den potenziellen Wählern sollte man sich das nie, nie, nie anmerken lassen. © dapd/dpa
Mitt Romney ist ein Mann mit vielen Eigenschaften. Seine Schwachstellen liegen aber eindeutig im sozialen Bereich. Der 65-Jährige gilt im menschlichen Umgang als spröde. Angeblich kann er nicht gut mit "einfachen Menschen" umgehen. Beim Händeschütteln sitzt sein Pokerface-Lächeln aber schon perfekt. © dapd/dpa
Gelästert wird erst, wenn man in der vor neugierigen Ohren geschützten Limousine sitzt. Da darf der 200-Millionen-Dollar schwere Multimillionär ungehemmt über das gemeine Volk auslassen. © dapd/dpa
Die Herzen der Menschen - das weiß auch Romney - gewinnt man am besten mit Kindern. Und: Wer die Kleinen zum Lachen bringt, muss zumindest für den Moment nicht über Inhalte und Fakten sprechen. © dapd/dpa
Doch Barack Obama steht dem Präsidentschaftskandidaten in Sachen Kindern in nichts nach. Auch er kann gut mit den Kleinen. © dapd/dpa
Außerdem weiß er sich mit Fotos wie diesem gekonnt in Szene zu setzen. Um auch seine Rolle als liebender Familienvater ins rechte Licht zu rücken, hat Barack Obama durch den Foto-Account seiner Frau Michelle rührende Bilder von seinem privaten Glück verbreiten lassen. © dapd/dpa
Überhaupt ist die Rolle der Frauen im US-Wahlkampf nicht zu unterschätzen. Michelle Obama und Ann Romney sind für ihre Männer im Kampf um den Posten als "mächtigster Mann der Welt" unverzichtbar. © dapd/dpa
Michelle Robinson Obamas Weg zur First Lady begann in einfachen Verhältnissen in der South Side Chicagos, einem armen Schwarzenviertel. Ihre Mutter war Sekretärin, ihr Vater arbeitete bei den Wasserwerken. Michelle arbeitete sich hoch und studierte an den Eliteuniversitäten Princeton und Harvard. Mit ihrem Mann Barack hat sie schon viel durchgestanden und davon auch öffentlich berichtet. © dapd/dpa
Die beiden werden nicht müde, der Welt ihre Liebe zu zeigen und ihre vermeintlich perfekte Ehe zur Schau zu stellen. Sie geben aber auch freimütig zu, schon bei der Eheberatung gewesen zu sein. Doch die Stärken der beiden Politikerfrauen sind zugleich auch ihre Schwächen: Sie sprechen offener als ihre Männer - manchmal ein politischer Nachteil. © dapd/dpa
Ann Romney gibt sich zum Beispiel die größte Mühe, die Amerikaner wissen zu lassen, dass es auch Reiche nicht immer leicht im Leben haben. © dpa/dapd
Damit verstärkt sie manchmal den abgehobenen Eindruck des republikanischen Kandidaten. „Ich betrachte mich eigentlich nicht als wohlhabend“, ließ sie kürzlich verlauten. Angesichts ihres privaten Vermögens ist das für viele, zum Teil hochverschuldete Amerikaner wie ein Schlag ins Gesicht. © dpa/dapd
Es hilft nichts: Letzten Endes müssen im Wahlkampf die Kandidaten selbst die Ärmel hochkrempeln. Denn schließlich geht es ja doch um Inhalte, Reformen, Gesetze und Fakten. Außerdem müssen Wahlversprechen überzeugend vorgetragen werden. © dapd/dpa
Das kann mitunter ganz schön anstrengend sein. Vor allem, weil US-Medien in ihrer Berichterstattung über den Wahlkampf ein so negatives Bild von den beiden wichtigsten Kandidaten wie selten zuvor zeichnen. © dapd/dpa
71 Prozent der Geschichten, mit denen der Romney Schlagzeilen macht, sind negativ gewesen. Dabei sorgt er nicht allein für die unvorteilhafte Publicity. Auch sein Parteikollege Todd Akin steuert seinen Teil dazu bei. Mit der Aussage, dass Schwangerschaften nach Vergewaltigungen eh selten seien, löste er eine tagelange Abtreibungsdebatte im ganzen Land aus. © dapd/dpa
Doch Mitt Romney kämpft nicht allein. Er hat sich den smarten Paul Ryan als Vizekandidaten ins Boot geholt. Der 42-Jährige, Vater von drei Kindern und Katholik, fiel schon früh durch eisernen Ehrgeiz und Durchsetzungswillen auf. Mit diesen Eigenschaften brachte er es bis ins US-Abgeordnetenhaus. © dapd/dpa
Im Gegensatz zu Romney gilt Ryan als überaus charmant. Der Mann aus Wisconsin kann gut mit Menschen umgehen und bügelt dadurch die Schwächen seines Chefs aus. Dem kompetent wirkenden, erfolgreichen und gutaussehenden Politiker würde man fast alles abkaufen. © dapd/dpa
Doch auch er weiß nicht immer, was Wähler wirklich wollen. Die niederländische Zeitung "de Volkskrant" schreibt: „Ryans Ideen vom Abbau des Versorgungsstaates erfüllen nicht nur unabhängige Wähler, sondern auch manche Republikaner mit Argwohn. (...) Ein Wahlkampf mit Ryan birgt für Romney zugleich die Gefahr, eine seiner wichtigsten Waffen zu verlieren: Sein Argument, dass es bei der Wahl vor allem um Arbeitsplätze geht und dass Obama an seinem Beitrag zu deren Schaffung gemessen werden muss." © dapd/dpa
Doch auch Obama kann in diesem Wahlkampf seine Wähler nur schwer erreichen. Vor vier Jahren wurde er als Menschenfischer und begnadeter Rhetoriker gefeiert. Derzeit vermag er es nicht einmal, sein Publikum richtig in Schwung zu bringen. Brav spult er seine Reden ab, 20 bis 25 Minuten dauern die Auftritte im Schnitt, dann noch eine Viertelstunde Händeschütteln. Doch was fehlt, ist die Begeisterung. © dapd/dpa
Rund 100 Tage vor der Abstimmung dümpelte das Rennen ums Weiße Haus dröge und freudlos vor sich hin. Und es schien, als seien die Argumente jetzt schon schal geworden. Ohne Ideen, ohne Visionen, ohne hochfliegende Pläne präsentieren sich die Kandidaten. Nur die Gesten sind immer noch großspurig. © dapd/dpa
Da hilft alles nichts. Augen zu und durch, Mr President! © dapd/dpa
Zur Not einfach das "Krisen-Gesicht" aufsetzen und den Bürgern erzählen, warum Amerika unter der Führung der Konkurrenz im Chaos versinkt. Erstmals setzt Obama massiv auf Negativ-Werbung. Landauf, landab erzählt er den Menschen, Romney sei bekanntlich ein Multimillionär, der Geld in der Steueroase Cayman-Inseln geparkt habe und die Steuern für Reiche senken wolle. © dapd/dpa
Mitt Romney lässt sich das jedoch nicht gefallen. Er warf Obama öffentlich vor, eine auf „Spaltung, Angriff und Hass“ ausgerichtete Kampagne zu führen. Der Präsident würde wohl alles tun, um an der Macht zu bleiben, mutmaßte Romney in einem Interview. Auch er beherrscht die "bedeutende Miene" für schlechte Nachrichten bereits perfekt. © dapd/dpa
Die US-Wirtschaft steckt auch drei Jahre nach der schlimmsten Rezession der Nachkriegszeit in der Klemme. Trotz staatlicher Spritzen in Milliardenhöhe springt die Konjunktur nicht richtig an und die Arbeitslosigkeit bleibt hoch. All das könnte Präsident Barack Obama bei der Wahl im November seinen Job kosten. © dapd/dpa
Die Unzufriedenheit mancher Bürger mit seiner Politik bekommt Barack Obama bei öffentlichen Auftritten auch mal direkt ins Gesicht geschrieen. © dapd/dpa
Mitt Romney musste sich noch nicht an der Spitze des Staates beweisen. Ihm reichen derzeit Wahlversprechen. Und seine Pläne für Amerika sind groß: Er will den Führungsanspruch der USA in der Welt erneuern. „Dieses Jahrhundert muss ein amerikanisches Jahrhundert sein“, sagte Obamas Herausforderer in einer Grundsatzrede im Juli. © dpa/dapd
Doch auch der Republikaner muss sich während seiner Wahlkampfveranstaltungen böse Zwischenrufe aufgebrachter Amerikaner gefallen lassen. © dpa/dapd
Präsident der USA ist ein einsamer Job. Mitt Romney bekommt das auf seiner Tour durchs Land immer wieder zu spüren. Haben will er den Posten dennoch. Schließlich kann sich nicht jeder als "mächtigster Mann der Welt" bezeichnen. © dpa/dapd
Wie der Wahlkampf letzten Endes ausgeht, ist auch Ende des Sommers noch völlig offen. Weniger als drei Monate vor der Präsidentschaftswahl liegen Obama und Romney in einer neuen Umfrage nahezu gleichauf. Eine größere Kluft zeigte sich hingegen bei der Frage nach dem erwarteten Wahlausgang. Hier erklärten 58 Prozent der Befragten, sie rechneten mit einer Wiederwahl Obamas. Von einem Sieg Romneys gingen dagegen nur 32 Prozent aus. © dapd/dpa

„Was Amerika braucht, sind Jobs. Viele Jobs“, sagte Romney. Er wolle zwölf Millionen Arbeitsplätze schaffen. Konkret stellte er einen Fünf-Punkte-Plan vor. Demnach sollen die USA unabhängig von Energielieferungen aus dem Ausland werden. Bildung und Jobtraining sollen verstärkt werden. Neue internationale Handelsvereinbarungen, ein ausgeglichener Haushalt und Steuersenkungen für Unternehmen wie der Abbau von Regulierungen gehören ebenfalls zu den Vorhaben.

Immer wieder griff Romney seinen demokratischen Gegner im Kampf ums Weiße Haus frontal an. „Ich wünschte, Präsident Obama wäre erfolgreich gewesen, weil ich will, dass Amerika erfolgreich ist“, sagte der Republikaner und ergänzte: „Präsident Obama hat versprochen, die Anhebung der Meeresspiegel zu verlangsamen und den Planeten zu heilen. Mein Versprechen ist, Ihnen und Ihrer Familie zu helfen.“ Es sei Zeit, „die Enttäuschung der vergangenen vier Jahre hinter uns zu lassen“. Denn: „Wissen Sie, da ist was mit der Art, wie er seinen Job als Präsident gemacht hat, verkehrt, wenn das beste Gefühl, dass Sie hatten, der Tag war, an dem Sie für ihn gestimmt haben“, sagte Romney.

Millionär, Mormone, Macher: Das ist Obamas Kontrahent Mitt Romney 

Er ist Multimillionär, Mormone und kein Fan von US-Präsident Barack Obama. © dapd
So lässt sich der Republikaner Mitt Romney beschreiben, der im November das Weiße Haus von den Demokraten zurückerobern will. © dapd
Nach dem Rückzug seines bis zuletzt härtesten Rivalen, Rick Santorum, konnte sich Romney bereits vor Wochen auf den Wahlkampf gegen Obama einstellen. © dapd
Romney ist der Mann mit den tiefen Taschen und wegen seiner Rolle als reicher Geschäftsmann in Teilen seiner Partei umstritten. © dapd
Viel Häme brachte ihm eine Wette über 10.000 Dollar ein, die er seinem damaligen Konkurrenten Rick Perry während einer Fernsehdebatte völlig selbstverständlich anbot. © dpa
Perry lehnte dankend ab, doch die Szene machte deutlich, in welchem Milieu Romney sich üblicherweise bewegt und warum der 65-Jährige mit den einfachen Amerikanern so fremdelt. © dpa
Romney stammt aus einer wohlhabenden Politiker- und Unternehmerfamilie. Sein Vater George war Automanager und von 1963 bis 1969 Gouverneur des US-Staats Michigan. © dapd
Als jüngstes von vier Kindern wuchs Romney im exklusiven Detroiter Vorort Bloomfield Hills auf. © dapd
Nach seinem Studium an den Eliteuniversitäten Stanford und Harvard sowie einem zweieinhalbjährigen Aufenthalt als mormonischer Missionar in Frankreich heuerte er 1975 bei der Unternehmensberatung Boston Consulting Group an. © dapd
Später wechselte er zum Konkurrenten Bain, wo er 1984 an der Gründung einer Investmentgesellschaft beteiligt war. © dapd
Als Partner und Geschäftsführer von Bain Capital brachte es Romney zum Multimillionär. © dapd
1999 stieg er aus dem Unternehmen aus und übernahm den Vorsitz des Organisationskomitees zur Vorbereitung der Olympischen Winterspiele 2002 in Salt Lake City. © dapd
Das Komitee wies ein Defizit von 379 Millionen Dollar auf und war durch Skandale in Verruf geraten. Romney sanierte das Komitee mit harter Hand und stellte die Zahlungsfähigkeit wieder her. © dpa
Aus dieser Zeit stammt Romneys Ruf als pragmatischer Macher, der auch scheinbar ausweglose Situationen meistern kann. © dpa
Nach dem Abschluss der Winterspiele nutzte Romney seine neu gewonnene Popularität und wurde 2002 zum Gouverneur des US-Staats Massachusetts gewählt. © dpa
Während seiner Amtszeit konsolidierte er den Haushalt und setzte eine Gesundheitsreform durch, die fast allen Bürgern Zugang zu einer Krankenversicherung verschaffte. Das Gesetz gilt als Vorbild für die später von den Republikanern scharf kritisierte Initiative “Obamacare“ auf Bundesebene. © dpa
Nach seiner Abwahl als Gouverneur bewarb sich Romney 2008 bereits zum ersten Mal um die Nominierung der republikanischen Partei als Präsidentschaftskandidat. © dpa
Zwar galt er zunächst als recht aussichtsreicher Bewerber, scheiterte letztlich aber an dem Kriegshelden und langjährigen Senator John McCain (rechts). © dapd
Im Vorwahlkampf 2012 ging Romney schließlich als Favorit ins Rennen. Sein Wahlkampfteam gilt als das schlagkräftigste im gesamten Bewerberfeld und die Kriegskasse ist prall gefüllt. © dpa
Das Herz der republikanischen Basis schlägt allerdings nicht für den als liberal und elitär geltenden Romney. © dapd
Das Gespräch mit den einfachen Wählern im Diner oder das Herzen von Babys fällt ihm sichtlich schwer. © dapd
Auch sein mormonischer Glaube gilt als Manko. Viele christliche Wähler sehen in der Religion einen skurrilen Kult. © dapd
Außerdem hat Romney den Ruf eines Wendehalses. So war er früher ein Verfechter des Rechts auf Abtreibung, heute ist er auf die Haltung der konservativen Basis eingeschwenkt und lehnt Schwangerschaftsabbrüche strikt ab. © dapd
Auch in der Gesundheitspolitik liegt Romney eigentlich auf einer Linie mit Präsident Obama. Mittlerweile spricht er sich aber gegen ein Gesetz zur Krankenversicherungspflicht auf Bundesebene aus, das er als Gouverneur in Massachusetts noch befürwortete. © dapd
Doch an Romney (hier mit seiner Frau Ann) führt wohl kein Weg mehr vorbei. Auch den Anhängern der ultrakonservativen Tea Party dürfte klar sein, dass der Pragmatiker aus Neuengland der aussichtsreichste Herausforderer des demokratischen Präsidenten ist. © dapd
Und so dürften die Delegierten beim Nominierungsparteitag der Republikaner im August einen Kandidaten aufs Podest heben, der nicht geliebt, sondern nur respektiert wird. © dpa

Minuten vor der Rede hatte die Hollywood-Legende Clint Eastwood („Dirty Harry“) das Publikum mit einer bizarren Schauspiel-Einlage angeheizt. Der 82-Jährige machte sich über Obama lustig und sprach zum Präsidenten, als würde dieser neben ihm sitzen. Die Delegierten feierten Eastwood mit rauschenden Beifall.

Romney nutzte seinen wichtigsten Wahlkampfauftritt auch, um sich als Familienmensch und Mann des Volkes vorzustellen. Er sprach mit Rührung in der Stimme über seine verstorbene Mutter, die ihm beigebracht habe, Frauen genauso zu respektieren wie Männer, und von seinen fünf Söhnen. Zudem bemühte sich der Multimillionär dem Vorwurf entgegenzuwirken, er stehe für soziale Kälte: „Amerika wird sich um die Armen und Kranken kümmern, wird die Älteren ehren und respektieren und wird den Bedürftigen eine helfende Hand reichen“, sagte er.

Michelle Obama gewährt private Einblicke

Michelle und Barack Obama in inniger Umarmung. Das Bild zeigt das Paar im Jahr 1992. © White House/Michelle Obama/pinterest
Kurz darauf heirateten die beiden © White House/Michelle Obama/pinterest
Ein Blick durchs Schlüsselloch: Michelle Obama gibt ihrem Mann einen Kuss. © White House/Michelle Obama/pinterest
Barack Obama feuert seine Töchter bei einem Basketballspiel an © White House/Michelle Obama/pinterest
Trotz seiner Pflichten als Präsident nimmt sich Barack Obama immer Zeit für seine Mädels. Hier bei einem Ausflug zu einem See. © White House/Michelle Obama/pinterest
Barack Obama und seine Töchter in einem Säulengang des Weißen Hauses © White House/Michelle Obama/pinterest
Dieses Bild schenkten Barack Obamas Töchter ihrem Daddy zum Vatertag © White House/Michelle Obama/pinterest
Ein intimer moment im Aufzug kurz vor Barack Obamas Amtseinführung © White House/Michelle Obama/pinterest
Michelle Obama beim Tauziehen im Weißen Haus © White House/Michelle Obama/pinterest
Dieses Familienporträt entstand 2011 © White House/Michelle Obama/pinterest

Außenpolitisch dagegen kündigte Romney für den Fall seiner Wahl wieder mehr Härte an. „Jetzt ist es an der Zeit, das Versprechen von Amerika wiederherzustellen“, sagte der 65-Jährige. „Jetzt ist der Augenblick, wenn wir aufstehen und sagen: 'Ich bin Amerikaner. Ich nehme mein Schicksal in die Hand. Und wir haben es besser verdient!“ Anders als Obama würde er sich nicht in der Welt für Amerikas Stärke entschuldigen. „Amerika...wird ein Militär aufrechterhalten, das so stark ist, dass keine Nation jemals wagen würde, es auf die Probe zu stellen“. Er wolle diplomatisch auf alte, parteiübergreifende Tugenden seiner Nation aufbauen: „Wir werden Amerikas demokratische Ideale ehren, weil eine freie Welt eine friedlichere Welt ist.“

Mit seiner Rede beendete Romney den dreitägigen Parteitag der Republikaner. Die Veranstaltung sollte den Kandidaten einer breiten Öffentlichkeit bekannt machen und seine Umfragewerte verbessern. Bislang liefert sich der Republikaner ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit Obama. Der Demokrat tritt für eine zweite Amtszeit und soll in der kommenden Woche bei dem Parteitag der Demokraten in Charlotte (North Carolina) offiziell nominiert werden. Seine große Antrittsrede ist für den 6. September geplant.

dpa

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