Rosenheimer CSU mit bayerischer Delegation in Moskau

Der politische Dialog darf nicht abreißen

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von links: Tobias Zech, Daniel Artmann, der stellvertretende deutsche Botschafter Andreas Meitzner, Annette Resch und Florian Gerthner

Rosenheim/ Moskau - Mitglieder der Rosenheimer CSU trafen sich als Teil einer deutschen Delegation zum Dialog mit Repräsentanten verschiedener politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Organisationen in Moskau.

Der Rosenheimer Stadtrat Daniel Artmann, Kreisrat Florian Gerthner aus Neubeuern und die Priener Marktgemeinderätin Annette Resch trafen sich als Teil einer deutschen Delegation zum Dialog mit Repräsentanten verschiedener politischer, wirtschaftlicher und gesellschaftlicher Organisationen in Moskau. Die bayerische Delegation unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden der EVP-Fraktion in der Parlamentarischen Versammlung des Europarates Tobias Zech, MdB wurde als eine der ersten ausländischen Gruppen nach den Wahlen der Staatsduma im September in Russland begrüßt.

Bei Gesprächen unter anderem mit dem stellvertretenden deutschen Botschafter Andreas Meitzner sowie dem Vorsitzenden des Staatsduma-Ausschusses für internationale Angelegenheiten Leonid Slutsky und Ivan Timofeev vom Russian International Affairs Council wurden die unterschiedlichen Sichtweisen der beiden Länder auf das Weltgeschehen deutlich. Gerade bei den Themen Syrien, Krim-Annexion, Ukraine und Flüchtlingskrise gab es durchaus unterschiedliche Meinungen.

Der Dialog zwischen Deutschland und Russland darf nicht abreißen

Die Sanktionen der EU gegen Russland und die russischen Gegenmaßnahmen standen im Mittelpunkt beim Besuch der SCHNEIDER GROUP, die internationale Kunden mit Backoffice-Services beim Markteintritt und der Expansion in Russland unterstützt. Im weiteren Verlauf der Reise trafen sich die Rosenheimer zu einem Abendessen mit Vertretern der kulturellen Stiftung Rossotrudnichestvo, die auch in Deutschland Büros zur Förderung der russischen Kultur, Sprachschulen und Bildungszentren betreibt.

Hier diskutierten die Politiker verschiedene mögliche Projekte zum Jahr des deutsch-russischen Jugendaustauschs. Artmann, Gerthner und Resch waren sich einig, dass trotz manchmal diametral unterschiedlicher Ansichten auf vielen aktuellen Politikfeldern der Dialog zwischen Deutschland und Russland nicht abreißen darf. "Nur wer miteinander spricht, hat auch die Möglichkeit, einander seine Positionen zu erklären", so die drei jungen Kommunalpolitiker. Sie würden sich freuen, bald auch eine russische Delegation zum Gegenaustausch in Rosenheim begrüßen zu dürfen.

CSU Rosenheim

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