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Russland kritisiert Syrien-Beschluss

Moskau - Syriens enger Partner Russland hat die Verurteilung der Führung in Damaskus durch den UN-Menschenrechtsrat als "unausgewogen" und "parteiisch" kritisiert.

Die Regierung von Präsident Baschar al-Assad werde wegen des Massakers in Al-Hula vorschnell verurteilt, teilte das Außenministerium in Moskau am Sonntag mit. Zunächst müsse der Untersuchungsbericht der Vereinten Nationen abgewartet werden.

Angriffe und Bombenanschläge der Rebellen in Syrien seien nicht angeprangert worden, kritisierte das Außenministerium. Dabei machten in Syrien "Banditen und Terroristen" Jagd auf Staatsbeamte und öffentliche Personen und entführten Pilger. Eine Lösung des Konflikts sei nur auf diplomatischem Wege möglich. Zum Friedensplan des früheren UN-Generalsekretärs Kofi Annan gebe es keine Alternative, sagte Außenminister Sergej Lawrow in einem Telefonat mit dem Sondergesandten.

Russland hatte am Freitag gemeinsam mit China und Kuba gegen den Beschluss des UN-Menschenrechtsrats gestimmt.

dpa

Rubriklistenbild: © ap

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