Bei Kaliningrad

Russland stellt Atomraketen an Nato-Grenze auf

+
Russische Atomraketen (Archivbild).

Kaliningrad - Russland hat eine Aufstellung atomwaffenfähiger Kurzstreckenraketen vom Typ Iskander (Nato Code: SS-26 Stone) nahe der Grenze zur Nato bestätigt.

Nach Meldungen russischer Agenturen räumte das Verteidigungsministerium damit eine Stationierung in der Ostsee-Exklave Kaliningrad um das frühere Königsberg indirekt ein. Die Positionen der Raketen im Westlichen Wehrbezirk verstießen nicht gegen internationale Vereinbarungen, betonte ein Ministeriumssprecher am Montag.

Die kremlnahe Zeitung „Iswestija“ schrieb, die Iskander seien bereits vor gut einem halben Jahr in Kaliningrad aufgestellt worden. Das hatte am Wochenende auch die „Bild“-Zeitung berichtet. Russland hatte als Reaktion auf Nato-Pläne für einen Raketenschild in Europa mehrfach mit der Verlegung gedroht. Moskau betrachtet ein mögliches Abwehrsystem als Gefahr für seine Sicherheit. Die Iskander haben bis zu 500 Kilometer Reichweite.

Diese Länder haben Atomwaffen

Diese Länder haben Atomwaffen

dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser