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News-Ticker

Schwere Verluste für Russland: Ukraine trifft acht Waffenlager und drei Flugabwehrsysteme

Im Ukraine-Krieg hat Russland schwere Verluste. Kann Kreml-Chef Wladimir Putin seine Soldaten nicht mehr motivieren? Der News-Ticker.

  • Hinweis der Redaktion: Dieser Newsticker zur Lage in der Ukraine ist beendet. Die aktuellen Informationen finden Sie in unserem neuen Ticker hier.

+++ 22.35 Uhr: Die ukrainischen Truppen wehrten laut Angaben des Generalstabsberichts auch an diesem Tag russische Angriffe auf zahlreiche Siedlungen ab. Ukrainische Flugzeuge führten dem Bericht zufolge im Laufe des Tages elf Luftangriffe durch. Es wurde bestätigt, dass acht Gebiete mit konzentrierten russischen Waffen und Ausrüstungen sowie drei Flugabwehrsysteme getroffen wurden.

Darüber hinaus schossen die ukrainischen Luftabwehrkräfte laut ukrainischem Generalstab zwei Drohnen und zwei Hubschrauber der russischen Streitkräfte ab. Die ukrainischen Raketentruppen und die Artillerie trafen zudem ein Gebiet, in dem russisches Militärpersonal, Waffen und Ausrüstung konzentriert waren, einen Pontonbrückenübergang und ein System zur elektronischen Kriegsführung.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine tötet 350 russische Soldaten

+++ 16.10 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat aktuelle russische Verluste im Ukraine-Krieg gemeldet. 350 Soldaten sind im Vergleich zum Vortag gefallen. Außerdem seien diverse Fahrzeugarten zerstört worden, heißt es.

Soldaten: 61680 (+350)

Flugzeuge: 266 (+0)

Hubschrauber: 233 (+1)

Panzer: 2466 (+17)

Gepanzerte Kampffahrzeuge: 5093 (+29)

Artilleriesysteme: 1455 (+31)

Luftabwehrsysteme: 177 (+0)

Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 344 (+0)

Autos und andere Fahrzeuge: 3862 (+8)

Schiffe: 15 (+0)

Unbemannte Kampfdrohnen: 1067 (+20)

Stand: Donnerstag, 7. Oktober 2022

Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

+++ 13.28 Uhr: Laut britischen Verteidigungsministerium hat die Ukraine seit Kriegsbeginn mindestens 440 russische Kampfpanzer und weitere 650 gepanzerte Fahrzeuge zerstört. Das sei mehr als die Hälfte von der kompletten ukrainischen Panzerflotte, hieß es.

Schwere Verluste für Russland im Ukraine-Krieg: Kritik wächst

+++ 11.40 Uhr: Ein hochrangiger, vom Kreml eingesetzter Beamter in der teilweise besetzten ukrainischen Region Cherson hat am Donnerstag (6. Oktober) russische Militärs scharf kritisiert. In jüngster Vergangenheit häufen sich die Berichte über Kritik an den Militärs angesichts der zunehmenden militärischen Verluste Moskaus.

„Viele sagen, dass der Verteidigungsminister, der die Dinge so weit kommen ließ, sich einfach wie ein [echter] Offizier erschießen sollte“, sagte Kirill Stremousov, der amtierende Gouverneur der von Russland eingesetzten Verwaltung von Cherson, in einem vierminütigen Video, das am Donnerstag auf seinem Telegram-Kanal veröffentlicht wurde.

Stremousov merkte weiter an, dass seine harsche Kritik nicht an das gesamte russische Verteidigungsministerium gerichtet sei, sondern an eine Handvoll „ungeschickter Kommandeure“. Die ukrainischen Streitkräfte sind in den letzten Tagen offenbar in der südlichen Region Cherson weit vorgerückt und haben eine Reihe strategisch wichtiger Städte zurückerobert.

Ein Mann sammelt Granatsplitter nach einem Beschuss im Zuge des russisches Angriffskrieges in der Ukraine in der Stadt Brianka in Luhansk ein. (Archivbild)

Verluste im Ukraine-Krieg: Russland verliert mehr als 500 Quadratkilometer Land

Update vom Freitag, 7. Oktober, 10.39 Uhr: Im Ukraine-Konflikt büßt Russland immer mehr Landgewinne ein. „Seit dem 1. Oktober wurden allein in der Region Cherson mehr als 500 Quadratkilometer Land und dutzende Ortschaften befreit“, sagte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj am Donnerstagabend (6. Oktober).

Der Ukraine-Krieg in Bildern – Zerstörung, Widerstand und Hoffnung

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt.
Der Krieg Russlands gegen die Ukraine hat am 24. Februar 2022 begonnen. Im November konnten die ukrainischen Streitkräfte die Stadt Cherson befreien. Doch für die Menschen vor Ort ist die Lage noch immer katastrophal. Es gibt weder Strom noch fließendes Wasser. Hier kämpfen sie um die Verteilung von Hilfsgütern im Zentrum der Stadt. © BULENT KILIC/afp
Am 24. Februar beginnt Russland mit dem Angriffskrieg auf die Ukraine. Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus.
Die Stadt Tschuhujiw wird bereits am ersten Tag des Krieges bombardiert. Helena, eine 53 Jahre alte Lehrerin, steht dort vor einem Krankenhaus. © Aris Messinis/afp
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine.
Das „Z“ findet sich, wie hier am Kontrollpunkt Perekop nahe der Halbinsel Krim, auf nahezu allen Militärfahrzeugen der russischen Armee. Es wird im weiteren Verlauf zum Symbol für den Überfall Russlands auf die Ukraine. © Sergei Malgavko/dpa
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet.
Zu Beginn des Ukraine-Kriegs kommt es wie hier in Moskau in zahlreichen Städten Russlands zu Demonstrationen. Die Staatsmacht im Kreml geht mit aller Härte gegen die Teilnehmenden vor. Tausende Personen werden verhaftet. © Sergei Mikhailichenko/afp
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin.
Weltweit gehen die Menschen gegen den Ukraine-Krieg auf die Straßen. Eine Demonstrantin in Montreal (Kanada) macht deutlich, wen sie für das Leid in der Ukraine verantwortlich macht: Russlands Präsidenten Wladimir Putin. © Andrej Ivanov/afp
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion.
Wolodymyr Selenskyj meldet sich mit einer nächtlichen Videobotschaft aus Kiew - während der russische Angriff auf die Hauptstadt läuft. Der Präsident wird im Verlauf des Kriegs zur Galionsfigur des ukrainischen Widerstands gegen die russische Invasion. © Facebook/afp
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden.
Die Verluste Russlands lassen sich vor allem auf die hohe Kampfmoral der ukrainischen Bevölkerung zurückführen. Diese Frau lässt sich in Lwiw an einem Sturmgewehr des Typs AK-47 ausbilden. © Daniel Leal/afp
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen.
Der Kampf um Kiew tobt vor allem in der Anfangsphase. Die Hauptstadt der Ukraine ist von den Angriffen Russlands schwer gezeichnet. Doch der Widerstand hält an. Putins Armee gelingt es nicht, Kiew einzunehmen. © Daniel Leal/afp
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen.
Ein sieben Jahre altes Mädchen aus der Ukraine hat es nach Moldawien geschafft. Laut dem UNHCR sind allein in den ersten drei Monaten des Krieges mehr als sechs Millionen Menschen aus der Ukraine geflohen. © Nikolay Doychinov/afp
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland.
Irpin, ein Vorort Kiews, wird von der russischen Artillerie unter Beschuss genommen. Yevghen Zbormyrsky, 49 Jahre alt, sucht vor seinem zerstörten Haus Schutz vor dem Angriff aus Russland. © Aris Messinis/afp
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg.
Blutspuren in einem Zug in Kramatorsk, der für die Evakuierung von Zivilisten genutzt wurde, zeugen von den Grausamkeiten im Ukraine-Krieg. © Fadel Senna/afp
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke.
Der Zusammenhalt zwischen der Armee und der Bevölkerung im Ukraine-Krieg ist beispielhaft. In Irpin helfen Soldaten bei der Evakuierung einer Frau über eine zerstörte Brücke. © Aris Messinis/afp
Mitten Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland.
Mitten im Krieg geben Valery (l.) und Lesya sich in einem Außenposten vor Kiew das Ja-Wort. Beide kämpfen in der Armee der Ukraine gegen Russland. © Genya Savilov/afp
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland.
Per Videoschalte hält Wolodymyr Selenskyj eine Rede im Deutschen Bundestag. Für seinen historischen Auftritt erhält der ukrainische Präsident Applaus - und im weiteren Verlauf die Zusage zur Lieferung von schweren Waffen aus Deutschland. © Michael Kappeler/dpa
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen.
Vitali Klitschko im von russischen Angriffen zerstörten Kiew. Der ehemalige Boxweltmeister ist Bürgermeister der ukrainischen Hauptstadt und organisiert dort den Widerstand gegen Russlands Armeen. © Sergej Supinsky/afp
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen.
Immer wieder nimmt Russland Kiew unter Beschuss. Bei einem Raketenangriff auf ein Einkaufszentrum sterben mindestens sechs Menschen. © Aris Messinis/afp
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen.
Doch nicht nur Kiew, auch Charkiw ist zu Beginn des Krieges heftig umkämpft. Ein Mann flieht aus der Stadt, während im Hintergrund russische Raketen einschlagen. © Aris Messinis/afp
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind.
Russland muss im Ukraine-Krieg unerwartet hohe Verluste in Kauf nehmen. Davon zeugen etliche zerstörte Panzer und Militärfahrzeuge, deren Überreste auf einer Straße Richtung Butscha zu sehen sind. © Aris Messinis/afp
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest.
Wochenlang tobt die Schlacht um Mariupol. Die Hafenstadt im Osten der Ukraine gleicht einem Trümmerfeld. Ein russischer Soldat hält die Zerstörung mit seinem Handy fest. © Alexander Nemenov/afp
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes.
Raketenangriffe spielen im Ukraine-Krieg eine besonders große Rolle. Ein Soldat der Ukraine inspiziert die Überreste einer ballistischen Rakete aus russischen Beständen auf einem Feld nahe Bohodarove im Osten des Landes. © Yasuyoshi Chiba/afp
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben.
Anwohnerinnen und Anwohner aus Mariupol kommen in Saporischschja im Südosten der Ukraine an. Darunter befinden sich auch zahlreiche Personen, die fast zwei Monate in Schutzräumen des Asowstal-Stahlwerks ausgeharrt haben. © dpa
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol.
Die Kämpfer des Asowstahl-Stahlwerks in Mariupol werden in der Ukraine wie Helden gefeiert. Wochenlang hielten sie die russische Armee auf und der Belagerung stand. Am Ende und nach hohen Verlusten verkündet der Kreml aber die Einnahme des Stahlwerks und damit die Kontrolle über Mariupol. © Dmytro ‚Orest‘ Kozatskyi/afp
Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz in der Bundeswehr.
Am 21. Juni treffen die ersten schweren Waffen aus Deutschland in der Ukraine ein. Die Panzerhaubitze 2000 ist das modernste Artilleriegeschütz der Bundeswehr. Sie sieht aus wie ein riesiger Kampfpanzer und kann Ziele in 40 Kilometern Entfernung treffen.  © Sven Eckelkamp/Imago
bombardiert die russische Luftwaffe ein Einkaufszentrum in der ostukrainischen Stadt Krementschuk
Am 27. Juni bombardiert Russland ein Einkaufszentrum im 100 Kilometer von der Frontlinie entfernten Krementschuk. Zum Zeitpunkt des Angriffs befinden sich laut ukrainischen Angaben etwa 1000 Menschen in dem Gebäude, mindestens achtzehn Menschen werden getötet. Frankreichs Präsident Emmanuel Macron bezeichnet die Attacke als „absoluten Horror“.  © STR/afp
Dieses Satellitenbild von Maxar Technologies zeigt einen Überblick über die Schlangeninsel im Schwarzen Meer.
Nach wiederholten ukrainischen Angriffen zieht sich das russische Militär Ende Juni von der Schlangeninsel südlich von Odessa zurück. Russland spricht von einem „Zeichen des guten Willens“. Die Die Ukraine feiert die Rückeroberung dagegen als Sieg. „KABOOM! Keine russischen Truppen mehr auf der Schlangeninsel“, schreibt der Leiter des Präsidialamts, Andrij Jermak, auf Twitter. „Unsere Streitkräfte haben großartige Arbeit geleistet.“ © dpa
In der Nacht auf den 29. Juli brannte nach einer Explosion ein Gefängnis in Oleniwka, in der von pro-russischen Separatisten besetzten Donezk-Region, aus.
In der Nacht auf den 29. Juli kommen bei einem Angriff auf ein Gefängnis in Oleniwka in der Donezk-Region Dutzende ukrainische Kriegsgefangene ums Leben. Der ukrainische Generalstab beschuldigt Russland, damit Folter von Gefangenen und Hinrichtungen verschleiern zu wollen. Prorussische Separatisten hingegen bezichtigten die Ukraine, für den Angriff verantwortlich zu sein © afp
Auf dem Gelände des Militärflugplatzes Saki nahe Nowofjodorowka kommt es zu heftigen Explosionen.
Am 9. August erschüttern mehrere Explosionen eine russische Luftwaffenbasis auf der 2014 annektierten Halbinsel Krim. Mehrere Flugzeuge werden zerstört. Eine Woche später detoniert auf der Krim ein russisches Munitionslager. Rusland spricht von einem „Sabotageakt“. © dpa
Dieses Satellitenbild von Planet Labs PBC zeigt das von russischen Truppen besetzte Kernkraftwerk Saporischschja.
Das Atomkraftwerk Saporischschja ist schwer umkämpft. Das Artilleriefeuer lässt international die Angst vor einer Atomkatastrophe steigen. Am 25. August wird das AKW erstmals in seiner Geschichte vom Stromnetz getrennt. Russland und die Ukraine werfen sich gegenseitig den Beschuss des Kraftwerksgeländes und der Umgebung vor. © Planet Labs Pbc/dpa
Rauch steigt über einem Feuer in einem Naturschutzgebiet in der Nähe der Stadt Mykolajiw nach einem Beschuss durch die Streitkräfte der Ukraine auf.
Am 29. August gelingt den ukrainischen Truppen an mehreren Stellen in der Oblast Cherson ein Vorstoß über feindliche Frontlinien. Das russische Verteidigungsministerium bestätigt eine ukrainische Offensive bei den von Russland besetzten Gebieten in der Oblast Cherson und der Oblast Mykolajiw. © Kherson Region Emergency Service/Imago
Einheiten der ukrainischen Streitkräfte sind in der Region Charkiw unterwegs.
Im September erobert die Ukraine im Zuge ihrer Gegenoffensive in der Oblast Charkiw die strategisch bedeutsamen Städte Kupjansk und Isjum von Russland zurück und durchbricht die Frontlinie an mehreren Stellen.  © Imago
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.
Im Zuge ihrer Gegenoffensive im Raum Charkiw gelingt es den ukrainischen Streitkräften in wenigen Tagen erhebliche Gewinne zu erzielen. In dieser Phase gelingt ihnen Anfang Oktober auch die Rückeroberung von Lyman in der Oblast Donezk.  © YASUYOSHI CHIBA/afp
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt.
Mitten im Krieg bringt der britische Streetart-Künstler Banksy den Menschen in der Ukraine mit mehreren Werken seine Solidarität zum Ausdruck. So wirft ein kleiner Judoka in den Ruinen eines Kindergartens in Borodyanka nahe Kiew einen erwachsenen Kämpfer zu Boden, dessen Gestalt ein wenig der des russischen Präsidenten Wladimir Putin ähnelt. © GENYA SAVILOV/afp
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.
Im November erobert die ukrainische Armee auch die Stadt Cherson zurück. Am 11. November gab Russland den Rückzug von 30.000 Soldaten aus dem westlich des Dnepr liegenden Teil der Cherson-Region bekannt. Zwei Tage später feiern die Menschen die Befreiung der Stadt, die ukrainischen Soldaten werden herzlich begrüßt.  © afp

+++ 22.05 Uhr: Die ukrainischen Verteidiger erzielen weiterhin Erfolge im Ukraine-Krieg. Inzwischen konnten Vorstöße im Osten der Region Luhansk verzeichnet werden, bestätigte Serhij Haidai, Leiter der regionalen Militärverwaltung. Die ukrainischen Truppen würden nun „in diese Richtung weiterziehen“, schrieb Haidai auf Telegram.

Er erwarte in dieser Oblast allerdings schwierige Schlachten, da weite Teile Luhansks von Russland erobert worden sind. Zudem hatte Kremlchef Wladimir Putin die Region inzwischen zu russischem Staatsgebiet annektiert. „Die Befreiung der Region Lugansk wird härter sein als die der Region Charkiw. Alle russischen Militärs, die aus der Region Charkiw und Lyman geflohen sind, sind in unsere Richtung gerannt, sodass die Zahl der Besatzungstruppen zugenommen hat“, fügte der Gouverneur hinzu.

In der umkämpften Region Cherson haben die Verteidiger über 400 Quadratkilometer Land befreit, zitierte das Nachrichtenportal Kyiv Independent eine Sprecherin des ukrainischen Militärs am Donnerstag. Die Streitkräfte hätten trotz der schwierigen Situation an der Front, die sich „schnell verändert“, „ziemlich überzeugende Erfolge“ erzielt, erklärte Natalia Humeniuk vom Operationskommando Süd. Die ukrainische Armee dringe bis zu 20 Kilometer in mehrere Richtungen entlang der Frontlinie vor, sagte Humeniuk. Russland besetze noch 80 Prozent der Oblast.

Verluste im Ukraine-Krieg: Russische Soldaten bezeichnen sich als „tote Männer“

+++ 19 Uhr: Die Moral der russischen Soldaten scheint offenbar am Tiefpunkt angekommen zu sein. Abgehörte Gespräche zeigen ein desolates Bild. „Gestern wurden wir dreimal von ihren verdammten Hubschraubern beschossen. Panzerabwehrlenkraketen und Grads treffen uns jeden verdammten Tag“, zitierte pravda.com ein vom ukrainischen Inlandsgeheimdienst abgehörtes Gespräch zwischen Soldaten. Sie selbst bezeichneten sich als „tote Männer“.

Einem der Soldaten zufolge sollen die russischen Truppen nicht über Waffen auf dem Niveau der ukrainischen Streitkräfte verfügen. Der Westen belieferte die Ukraine immer wieder mit Rüstungsgütern. „Sie [die ukrainischen Streitkräfte] haben alles. Alles. Wir haben einen Scheißdreck. Ich sage dir, die Dinge sind nicht so, wie sie in Russland erscheinen. Das ist die Realität, Bruder“, so der Soldat, der laut Sicherheitsdienst an der Front in Cherson kämpfen soll.

News im Ukraine-Krieg: Selenskyj schickt Botschaft nach Russland – „Ihr habt schon verloren“

+++ 17.19 Uhr: Angesichts schwerer russischer Verluste hat sich der ukrainische Präsident optimistisch gezeigt. So sprach Wolodymyr Selenskyj in seiner täglichen Videobotschaft von der Rückeroberung dreier weiterer Ortschaften im Gebiet Cherson. Die jüngsten russischen Angriffe mit iranischen Kampfdrohnen auf ukrainische Städte seien zwecklos. „Das hilft euch schon nicht mehr. Ihr habt schon verloren“, wandte er sich an die russische Führung. Diese könne ihre eigenen Soldaten nicht mehr motivieren, meinte Selenskyj.

Nach schweren Verlusten: Russland erzielt militärischen Erfolg

+++ 15.44 Uhr: Nach schweren Verlusten haben die russischen Truppen wieder einen militärischen Erfolg gemeldet. Die Ortschaft Sajzewe in der Ostukraine sei unter russische Kontrolle gebracht worden, sagte der Sprecher des Verteidigungsministeriums, Igor Konaschenkow, in Moskau. Dabei seien auf ukrainischer Seite mehr als 120 Soldaten der 58. Panzergrenadier- und der 128. Gebirgssturmbrigade getötet worden.

Die Ukraine hat den Verlust von Sajzewe nicht bestätigt. Konaschenkow zufolge haben ukrainische Soldaten wiederholt versucht, die russische Verteidigungslinie im Norden des Gebiets Cherson zu durchbrechen. Sie seien dabei zurückgedrängt worden. Mehr als 100 Soldaten der ukrainischen Armee sollen dabei getötet worden sein. Zudem will Russland sechs Panzer und mehrere gepanzerte Fahrzeuge zerstört haben. Die Angaben ließen sich nicht unabhängig überprüfen.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine befreit 400 Quadratkilometer – „Und wir machen weiter“

+++ 14.10 Uhr: Eigenen Angaben zufolge hat das ukrainische Militär bei seinen Gegenoffensive binnen weniger Tage mehr als 400 Quadratkilometer Gebiet in der Region Cherson zurückerobert. Seit Anfang Oktober hätten die Truppen mehr als 400 Quadratkilometer in der Region im Süden des Landes „befreit“, schrieb die Sprecherin des ukrainischen Militärkommandos Süd, Natalia Gumentschjuk, im Messengerdienst Telegram.

„Unsere Erfolge sind ziemlich überzeugend. Wir nennen die Richtungen nicht, aber mehr als 400 Quadratkilometer der Region Cherson wurden bereits von den Besatzern befreit. Und wir machen weiter“, fügte Gumentschjuk hinzu. Die Ukraine meldet seit Tagen Geländegewinne in den von Russland beanspruchten Gebieten im Osten und Süden des Landes, darunter auch in der bislang von Russland nahezu komplett kontrollierten Region Luhansk.

Ukraine-Krieg: Russland verliert 20 Kilometer und „steht vor Dilemma“

+++ 13.07 Uhr: Die russische Armee verliert weiterhin an Boden. Wie das britische Verteidigungsministerium in seinem täglichen Briefing schreibt, wurde Russland in der Südukraine 20 Kilometer zurückgedrängt. Die wichtigsten russischen Verteidigungsstellungen könne die Ukraine allerdings noch nicht bedrohen.

Insbesondere im Nowa-Kachowka-Sektor am Fluss Dnepr stünden die Truppen von Kreml-Chef Wladimir Putin unter Druck. „Der beschädigte Flussübergang über den Dnipro in diesem Gebiet ist nach wie vor eine der wenigen Möglichkeiten für die Nachschubversorgung der Truppen“, heißt es von den Briten – und weiter: „Russland steht vor einem Dilemma: Der Abzug der Kampftruppen über den Dnipro macht die Verteidigung des restlichen Gebiets Cherson vertretbarer, aber die politische Notwendigkeit wird sein, dass sie bleiben und verteidigen.“

Schwere Verluste für Russland: Russische Panzereinheit gibt auf

+++ 11.39 Uhr: Russlands Militär wird in der Ukraine immer weiter in die Defensive gedrängt. In den sozialen Medien kursiert ein Video, in dem offenbar eine verzweifelte Panzereinheit aufgibt. Der Panzer – Berichten zufolge vom Typ BMP-2 – fährt in einem Feld auf eine Gruppe ukrainischer Soldaten zu, um das Kanonenrohr ist eine weiße Fahne gespannt.

Die ukrainischen Truppen gehen auf das Fahrzeug zu, aus dem Panzer steigen russische Kämpfer mit erhobenen Händen. Sie werden gefangen genommen. Der Clip soll in der umkämpften Region Cherson aufgenommen worden sein. Auf Echtheit ließ er sich nicht unabhängig überprüfen.

Ukraine tötet 330 russische Soldaten und zerstört iranische Kamikaze-Drohnen

+++ 10.19 Uhr: Nach Angaben der Ukraine haben die Streitkräfte des Landes mehrere iranische Kamikaze-Drohnen zerstört. Der Iran hatte vor mehr als einem Monat Kreml-Chef Putin viele der unbemannten Luftfahrzeuge geschickt, damit diese im Krieg gegen die Ukraine eingesetzt werden können.

„In der Nacht vom 5. auf den 6. Oktober griffen russische Besatzungstruppen die Ukraine mit Kamikaze-Drohnen des Typs Shahed-136 aus iranischer Produktion an. Neun Kamikaze-Drohnen wurden von den Flugabwehrkräften des Luftkommandos Süd zerstört“, hieß es in einem Telegram-Beitrag der Luftwaffe.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine tötet 330 weitere Soldaten

Update vom Donnerstag, 6. Oktober, 9.16 Uhr: Innerhalb eines Tages sind ukrainischen Angaben zufolge 330 russische Soldaten getötet worden. Dies teilte das Verteidigungsministerium in Kiew mit. Außerdem habe man unter anderem weitere 14 Panzer, zehn Artilleriesysteme, 15 unbemannte Drohnen und 26 gepanzerte Kampffahrzeuge zerstört. „Der russische Feind erlitt die größten Verluste (des vergangenen Tages) in den Richtungen Kramatorsk, Avdiyivka und Krywyj Rih“, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.

  • Soldaten: 61.330
  • Flugzeuge: 266
  • Hubschrauber: 232
  • Panzer: 2449
  • Gepanzerte Kampffahrzeuge: 5064
  • Artilleriesysteme: 1424
  • Luftabwehrsysteme: 177
  • Mehrfach-Raketenwerfersysteme: 344
  • Autos und andere Fahrzeuge: 3854
  • Schiffe: 15
  • Unbemannte Kampfdrohnen: 1047
  • Stand: Donnerstag, 6. Oktober 2022
  • Die Angaben zu den Verlusten Russlands im Ukraine-Krieg stammen vom ukrainischen Verteidigungsministerium. Sie lassen sich nicht unabhängig überprüfen. Der Kreml selbst macht nur sehr wenig Angaben zu eigenen Verlusten.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine schießt Drohne ab

+++ 15.02 Uhr: Eigenen Angaben zufolge haben die ukrainischen Streitkräfte eine feindliche Drohne des russischen Militärs abgeschossen. Das unbemannte Luftfahrzeug – wahrscheinlich vom russischen Typ Orlan-10 – sei über dem Meer in der Nähe der Stadt Otschakiw vom Himmel geholt worden. „Die Drohne hat versucht, Luftaufklärung zu betreiben“, hieß es vom südlichen Luftkommando der Ukraine auf Facebook.

Verluste für Russland: „Rückeroberung von Luhansk hat begonnen“

+++ 13.51 Uhr: Nun droht Russland auch ein Debakel in der bislang russisch kontrollierten Region Luhansk. Die Ukraine hat nach eigenen Angaben Gebiete in der bislang von Russland kontrollierten Region zurückerobert. „Die Rückeroberung der Region Luhansk hat (...) begonnen“, erklärte der ukrainische Gouverneur Serhij Gajdaj im Messengerdienst Telegram. Mehrere Siedlungen seien bereits „befreit“ worden, die ukrainische Armee habe dort die Fahne der Ukraine gehisst.

Luhansk ist eine der vier ukrainischen Regionen, die Russland für annektiert erklärt hat. Präsident Wladimir Putin unterzeichnete an diesem Mittwoch die Gesetzgebung über die Annexion der Regionen Luhansk, Donezk, Saporischschja und Cherson.

Russland auf dem Rückzug: „Wir können nicht mehr gewinnen“

+++ 10.51 Uhr: Das ukrainische Verteidigungsministerium hat die aktuellen Daten zu russischen Verlusten im Ukraine-Krieg bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages hätten die Verteidiger 200 Soldaten getötet. Außerdem seien unter anderem vier Hubschrauber, elf Panzer sowie ein Mehrfachraketenwerfer zerstört worden. „Der russische Feind erlitt die größten Verluste (des vergangenen Tages) in den Richtungen Kramatorsk und Kryvyi Rih“, hieß es in einer Mitteilung des Ministeriums.

Russland auf dem Rückzug: „Wir können nicht mehr gewinnen“

+++ 09.05 Uhr: Während die Ukraine weitere Gebietsgewinne im Krieg gegen Russland meldet, gerät der Angriff Wladimir Putins in Russland selbst immer mehr in die Kritik. Mit Vitaly Votanovsky stellt sich nun der nächste Militärveteran offen gegen den russischen Präsidenten. „Dieser Idiot hat sich auf einen Krieg gegen die ganze Welt eingelassen“, so der ehemalige Oberstleutnant der russischen Luftwaffe gegenüber dem Internetportal Moscow Times. „Er hat Zustände geschaffen, unter denen wir nicht mehr gewinnen können.“

Votanovsky ist nicht der einzige Militärveteran, der sich im Ukraine-Krieg offen gegen Wladimir Putin stellt. Weitere prominente Kritiker sind Nikolai Prokudin und Sergei Gulyaev, die beide im Afghanistan-Krieg für Russland gekämpft hatten.

Update vom Mittwoch, 5. Oktober, 6.35 Uhr: Russland muss weitere Verluste von eroberten ukrainischen Gebieten hinnehmen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte mit, man habe Ortschaften in den Gebieten Cherson, Charkiw, Luhansk und Donezk wieder unter ukrainische Kontrolle gebracht. „Die ukrainische Armee dringt ziemlich schnell und kraftvoll vor bei der gegenwärtigen Verteidigungsoperation im Süden unseres Landes“, sagte Selenskyj am Dienstagabend (4. Oktober).

Gerade im Gebiet um Cherson, im Süden des Landes habe die Ukraine einige Gebiete zurückerobern können. Laut ukrainischen Streitkräften habe man acht Siedlungen aus russischer Kontrolle zurückgewinnen können.

Schwere Verluste für Russland: Auch Gebiete bei Charkiw gehen verloren

+++ 17.30 Uhr: Nach den russischen Gebietsverlusten im Süden der Ukraine, sind nun auch Orte im Nordosten vom ukrainischen Militär befreit worden. Die Verteidigungstruppen haben ukrainischen Angaben zufolge die Dörfer Bohuslavka und Borivska Andriivka in der Region um Charkiw von den russischen Besatzern befreit.

Der Gemeinderat von Bohuslavka schrieb auf Twitter: „Am 10.04.2022 traf Bohuslavka auf die Befreier! Ruhm für die Ukraine! Ruhm für die Helden!“ Dazu veröffentlichte der Rat Bilder und Videos, auf denen zu sehen ist, wie in den befreiten Siedlungen Fahnen gehisst und die ukrainischen Truppen von der Bevölkerung begrüßt werden.

Schwere Verluste: Russland verliert weitere Gebiete

+++ 15.21 Uhr: Weiterhin verzeichnet Russland im Ukraine-Krieg schwere Verluste – nicht nur bei Soldaten und Material, auch bei Gebieten. Der Chef des ukrainischen Präsidentenbüros, Andrij Jermak, schrieb beim Nachrichtendienst Telegram von fünf Orten, die zurückerobert worden seien. In sozialen Netzwerken kursierten Videos aus dem lang umkämpften Dorf Dawydiw Brid und den Ortschaften Welyka Olexandriwka und Starossillja am Fluss Inhulez. Zudem sollen ukrainische Einheiten in Dudtschany am Fluss Dnipro eingerückt sein. Offizielle Bestätigungen lagen zunächst nicht vor.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine zerstört iranische Kamikaze-Drohne

Update vom Dienstag, 4. Oktober, 14.07 Uhr: In der ukrainischen Hafenstadt Odessa ist eine Kamikaze-Drohne der russischen Streitkräfte abgeschossen worden. Das südliche operative Kommando teilte auf Facebook mit, dass es sich um ein unbemanntes iranisches Luftfahrzeug des Typs „Shahed 136“ handelte. Das Flugabwehrraketenregiment habe die Drohne über dem Meer abgeschossen.

Schwere Verluste für Russland: Ukraine zerstört mehr als 40 Panzer

Erstmeldung vom Dienstag, 4. Oktober: Im Ukraine-Krieg gehen die Kämpfe zwischen den ukrainischen Streitkräften und den Soldaten von Kreml-Chef Wladimir Putin weiter. Das Verteidigungsministerium in Kiew hat die aktuellen Zahlen zu den russischen Verlusten bekannt gegeben. Innerhalb eines Tages seien 370 weitere Kämpfer aus Russland getötet worden. Neben zwei zerstörten Drohnen, einem Kampfjet und 27 gepanzerten Kampffahrzeugen, seien außerdem mehr als 40 Panzer vernichtet worden.

In 24 Stunden zerstörte die Ukraine 44 Panzer aus Russland, teilte das Verteidigungsministerium mit. „VIERUNDVIERZIG PANZER“, schrieben die Kiewer Verantwortlichen auf Twitter. Die größten Verluste hätten die russischen Truppen in den Regionen Kramatorsk und Krywyj Rih hinnehmen müssen. (mit Agenturen)

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