Nach Abschuss eines Kampfflugzeugs

Russland will Sanktionen gegen Türkei bekanntgeben

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Ministerpräsident Medwedew hat das Kabinett angewiesen, ein Maßnahmenpaket auszuarbeiten. 

Moskau - Nach dem Abschuss eines russischen Kampfflugzeugs durch die Türkei will Moskau heute eine Liste mit Strafmaßnahmen gegen Ankara vorlegen. Ministerpräsident Dmitri Medwedew hatte das Kabinett angewiesen, ein Maßnahmenpaket auszuarbeiten.

Die Sanktionen sollen demnach besonders den Handel und den Tourismus treffen. Russland hatte als ersten Schritt bereits den visafreien Reiseverkehr mit der Türkei zum 1. Januar 2016 einseitig aufgehoben. Der Kreml will mit den Strafmaßnahmen unter anderem die Regierung in Ankara zu einer Entschuldigung für den Abschuss drängen.

Das türkische Militär hatte den Jet am Dienstag zerstört. Ankara beharrt darauf, dass der Bomber sich über türkischem Gebiet befunden habe und gewarnt worden sei. Moskau betont, die Suchoi-24 habe bei Luftangriffen auf Terroristen in Syrien die Grenze nicht verletzt.

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