Iran wehrt sich gegen Sanktionen

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Satellitenaufnahme der Straße von Hormus

Teheran - Der Iran hat erneut mit einer Blockade der Straße von Hormus gedroht, durch die ein Fünftel der weltweiten Erdöllieferungen verschifft werden.

Der strategisch wichtige Schifffahrtsweg werde geschlossen, wenn die Interessen Teherans ernsthaft in Gefahr seien, sagte der iranische Generalstabschef Hassan Firusabadi am Samstag dem staatlichen Fernsehsender Press TV. Einzelheiten nannte der General nicht und auch die erst vor einer Woche in Kraft getretenen Sanktionen der Europäischen Union gegen den iranischen Ölsektor erwähnte er nicht.

“Wir haben einen Plan, die Straße von Hormus zu schließen. Eine schiitische Nation (Iran) agiert vernünftig und würde einer Unterbrechung der Schifffahrtsroute nicht zustimmen ... es sei denn unsere Interessen sind ernsthaft bedroht“, sagte Firusabadi.

Das iranische Waffenarsenal

Das iranische Waffenarsenal

Die EU will den Iran mit den Sanktionen zu einem Einlenken im Konflikt um dessen umstrittenes Atomprogramm bewegen. Iranische Abgeordnete haben bereits eine Gesetzesvorlage vorbereitet, die Tanker stoppen soll, die in Länder fahren, die sich dem Importstopp von iranischem Öl angeschlossen haben. Parlamentssprecher Ali Laridschani sagte aber am Samstag nach Angaben iranischer Medien, das Parlament habe die Vorlage noch nicht geprüft.

Die mächtige iranische Revolutionsgarde hatte bereits in der Vergangenheit damit gedroht, die Straße von Hormus zu schließen, wenn die iranischen Ölexporte blockiert würden.

dapd

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