Saudische Angriffe

Luftschläge im Jemen treffen Flüchtlingslager

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Bei Luftangriffen der Saudischen Armee im Jemen sind dutzende Menschen ums Leben gekommen.

Sanaa - Saudische Kampfjets haben im Jemen die fünfte Nacht in Folge Ziele der schiitischen Huthi-Rebellen und ihrer Verbündeten angegriffen.

Bei einem Luftangriff auf ein Flüchtlingscamp im Jemen sind am Montag nach Angaben von Beobachtern mindestens 45 Menschen getötet worden. 65 weitere Menschen seien bei dem Angriff auf das Camp im Nordwesten des Landes verletzt worden, sagte ein Sprecher der Internationalen Organisation für Migration (IOM). 75 Helfer der Organisation seien im Einsatz, um den Opfern zu helfen.

Saudi-Arabien und mehrere weitere arabische Staaten hatten am vergangenen Donnerstag militärisch im Jemen eingegriffen und mit Luftangriffen gegen mutmaßliche Stellungen der vorrückenden Huthi-Miliz begonnen. Nach Angaben von Einwohnern sind sowohl Sanaa als auch Orte östlich der Hauptstadt sowie im Westen des Landes betroffen.

Die schiitischen Huthi-Rebellen hatten im September Sanaa unter ihre Kontrolle gebracht und rückten dann weiter nach Süden vor. Saudi-Arabiens sunnitisches Königshaus unterstützt den außer Landes geflohenen Präsidenten Abd Rabo Mansur Hadi und wirft dem Iran sowie Hadis Vorgänger Ali Abdallah Saleh vor, die schiitischen Rebellen zu unterstützen.

AFP/dpa

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