Eigentlich wollten sie eine gelungene Bildungspolitik feiern

SPD unterläuft pikante Panne bei Wahlanzeige

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Mülheim - Kurz vor dem Showdown an der Wahlurne will sich die SPD für ihre Bildungspolitik in den letzten Jahren rühmen - und tritt dabei direkt ins Fettnäpfchen.

Wenige Tage vor der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen am kommenden Sonntag ist der SPD eine peinliche Panne unterlaufen. In einer Zeitungsanzeige, die für die Spitzenkandidatin Hannelore Kraft und ihre Bildungspolitik wirbt, hat sich der Fehlerteufel eingeschlichen.

Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen: Das sagen die aktuellen Umfragen

„Kein Kind zurücklassen! Mehr Geld! 200 Mrd. Euro mehr für Kinder und Bildung seit 2010. Mehr Betreuung! KiTa-Plätze verdoppelt auf 180.000! Mehr Bildung! 7200 Lehrer mehr seid 2010!“, prangte am vergangenen Samstag mit großen Lettern in der Annonce einer Mülheimer Tageszeitung.

Geübte Augen finden den Fehler schnell. Eigentlich müsste es heißen: „7200 Lehrer mehr seit 2010!“

Noch am selben Tag hat sich die „Junge Union NRW“, die Nachwuchsorganisation der CDU im einwohnerstärksten Bundesland, über den Fauxpas auf Twitter amüsiert: „Mehr als 45 Jahre Bildungspolitik von der @nrwspd und @HanneloreKraft in einem Bild! http://www.seitseid.de #nrwgehtschlauer #wechsel2017“

Der SPD-Vorstand übernimmt schnell Verantwortung

Wenige Momente später hat sich Daniel Mühlenfeld, Vorstand der Mülheimer SPD, eingeschaltet und die Verantwortung für den Fehler auf sich genommen. „Die Anzeige habe ich layoutet. Und einen Fehler gemacht. Kommt vor, im Eifer des Gefechts. Eure Reaktion sagt mehr über euch als die MP“, so Mühlenfeld via Twitter.

tlo

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