Allein durch US-Luftangriffe

Seit Ende Mai: Mehr als 400 zivile Opfer in Syrien

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Die US-Luftangriffe in Syrien forderten bereits knapp 2000 zivile Todesopfer (Archiv).

Insgesamt hat die amerikanische Luft-Offensive in Syrien knapp 2000 zivile Todesopfer gefordert. Nur im vergangenen Monat starben so viele Zivilisten wie seit drei Jahren nicht mehr. 

Beirut - Seit Ende Mai sind in Syrien nach Angaben von Aktivisten 472 Zivilisten bei Luftangriffen durch die von den USA geführte Koalition getötet worden. Dies sei die höchste monatliche Zahl an zivilen Opfern durch Luftangriffe der Koalition seit deren Beginn im September 2014, sagte Rami Abdel Rahman vom Syrischen Beobachtungszentrum für Menschenrechte am Freitag. Die Opfer kamen vor allem aus den von der Terrormiliz Islamischer Staat kontrollierten Provinzen Dair as-Saur und Al-Rakka. Sie wurden zwischen dem 23. Mai und 23. Juni getötet.

Die US-Koalition hatte zuletzt ihre Luftangriffe auf Stellungen der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Osten Syriens ausgeweitet. Insgesamt stieg damit die Zahl der bei diesen Luftangriffen getöteten Zivilisten auf 1953, darunter 456 Kinder, wie Rahman sagte.

dpa

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