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Hochrangige Gäste

Siko in München: Boris Johnson, Viktor Orbán und Bill Gates kommen 

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Bill Gates.

München - Die Spannungen mit Russland, der Wahlsieg Donald Trumps und die Europäische Union vor Brexit und Frankreich-Wahl: Die Sicherheitskonferenz vom 17. bis 19. Februar in München dürfte diesmal besonders große Aufmerksamkeit auf sich ziehen.

Dazu passen die ersten Zusagen, die die Veranstalter nach Informationen des Münchner Merkur (Dienstagsausgabe) erreicht haben: Aus Großbritannien wird der umstrittene Außenminister Boris Johnson nach München kommen. Zugesagt haben zudem der neue italienische Ministerpräsident Paolo Gentiloni und sein in Deutschland viel kritisierter ungarischer Kollege Viktor Orbán. Aus den Krisenregionen werden der irakische Premier Haidar al-Abadi, der afghanische Präsident Aschraf Ghani sowie der ukrainische Staatschef Petro Poroschenko erwartet. Auch jenseits der politischen Klasse gibt es prominenten Besuch: Angekündigt hat sich Microsoft-Gründer Bill Gates.

„Seit Jahrzehnten haben wir in der internationalen Politik nicht mehr so viele gleichzeitig stattfindende militärische Konfrontationen, humanitäre Katastrophen und Völkerrechtsverletzungen gesehen“, sagte Gastgeber Wolfgang Ischinger der Zeitung. Mit besonderer Spannung werden die Gäste aus Amerika erwartet. „Ich erwarte mir bei der Sicherheitskonferenz vom ersten Auftritt der Trump-Administration in Europa bedeutende Weichenstellungen für die globale Sicherheitspolitik und im Besonderen auch für das transatlantische Verhältnis“, sagt Ischinger, der selbst als deutscher Botschafter länger in Washington gelebt hat.

Die Amtseinführung von Donald Trump findet am 20. Januar statt, weshalb noch nicht ganz klar ist, wer die neue Administration im Februar in München vertreten wird: Mit dem designierten Außenminister Rex Tillerson wird gerechnet, möglicherweise kommt aber sogar der künftige Vize-Präsident Mike Pence. Da Wladimir Putin abgesagt hat, dürfte Russland durch Außenminister Sergej Lawrow vertreten werden. Die Konferenz könnte zudem der erste große Auftritt des Nachfolgers von Frank-Walter Steinmeier als deutscher Außenminister werden.

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