Sie hat es schon wieder getan

Drogen-Vorwürfe: AfD-Frau von Storch teilt gegen SPD-Politiker aus

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Mal wieder „mausgerutscht“? Beatrix von Storch.

Berlin - Beatrix von Storch, stellvertretende AfD-Bundesvorsitzende und passionierte Twitter-Nutzerin, lästert leidenschaftlich gerne über die politische Konkurrenz. Neuestes Opfer: Ein hochrangiger Politiker der SPD.

Beatrix von Storch twittert sich leidenschaftlich gerne von der Seele, was sie für mitteilenswert hält. Immer wieder informiet die AfD-Politikerin bei Facebook und Twitter ihre Follower - und schießt mit ihren Postings und Tweets gerne mal über das Ziel hinaus.

Stegner dichtet, von Storch ätzt

Jetzt hat sie es wieder getan: Sie unterstellt Ralf Stegner, seines Zeichens stellvertretender Bundesvorsitzender der SPD, auf Twitter, dass er ein Drogenproblem habe. Was war passiert? Stegner twittert immer wieder (mal originelle, zugegebenermaßen öfter weniger originelle) Gedichte zu politischen Themen. Sein aktueller Erguss: „Der schwarze Wadenbeisser Spahn, macht Martin Schulz so richtig an, Schäuble und Klöckner sind pikiert und der Genosse Trend marschiert!“. Als Antwort auf das Gecicht des SPD-Politikers schrieb die AfD-Frau: „Ich habe inzw den Verdacht,Stegner hat Drogenprobleme.Bei klarem Verstand macht man viellt einmal so nen Stuss-Reim.Aber doch nicht ständig“.

Der Stegner-Tweet im Wortlaut 

Die von-Storch-Antwort im Wortlaut

Blamage wegen Tweet

Erst kürzlich fiel die Politikerin auf, weil sie sich nach einem Anschlag in Israel darüber beschwerte, dass das Brandenburger Tor als Zeichen deutscher Anteilnahme in den Nationalfarben Israels angestrahlt wurde. Von Storch wollte das auf Twitter nicht unkommentiert lassen und fragte, wann denn ebenso für die deutschen Terroropfer von Berlin gedacht wurde. Die einfache Antwort: Genau das war passiert. Viele Twitter-User erinnerten von Storch daran, dass das Brandenburger Tor sehr wohl in schwarz-rot-gold angestrahlt wurde. Einen Tag nach dem Anschlag am Breitscheidplatz, am 20. Dezember 2016. Auch gab es in der Berliner Gedächtniskirche eine Gedenkmesse mit Bundespräsident Joachim Gauck und Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Immer wieder Entgleisungen

Von Storch ist kein unbeschriebenes Social-Media-Blatt. Bereits mehrfach fiel sie auf, weil sie Polit-Kollegen hart anging. Schon beinahe legendär: „Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen“, schrieb die stellvertretende Bundesvorsitzende der AfD im Februar 2016 bei Facebook. „Wollt Ihr etwa Frauen mit Kindern an der grünen Wiese den Zutritt mit Waffengewalt verhindern“, fragte ein Facebook-Nutzer. „Ja“, antwortete von Storch knapp. Es folgte ein riesiger Shitstorm - den von Storch parieren wollte, indem sie den Post als Versehen darstellte. Dem Spiegel sagte sie, der Post sei auch ein „technischer Fehler“ gewesen, da sie auf ihrer „Maus abgerutscht“ sei.

mae

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