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Nach drei Tagen im neuen Amt

Söders neuer CSU-General: Experte wirft Martin Huber Plagiate in der Doktorarbeit vor

Der neue CSU-Generalsekretär Martin Huber (links) mit Ministerpräsident Markus Söder auf dem Weg zur Verkündung.
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Der neue CSU-Generalsekretär Martin Huber (links) mit Ministerpräsident Markus Söder auf dem Weg zur Verkündung.

Es geht um 25 Zitate in seiner Dissertation: Kurz nach dem Rücktritt von CSU-Generalsekretär Stephan Mayer werden Vorwürfe gegen seinen Nachfolger Martin Huber laut. Die CSU kommt offenbar nicht zur Ruhe:

Kurz nach seiner Ernennung sind Plagiatsvorwürfe gegen den neuen CSU-Generalsekretär Martin Huber laut geworden. Laut einem Bericht der „Bild am Sonntag“ stieß der Experte Jochen Zenthöfer in Hubers Dissertation auf zahlreiche Plagiate. Allein auf den ersten 26 Seiten fänden sich insgesamt 25 Zitate ohne oder mit falscher Quellenangabe. „Mit dieser Arbeit hätte Herr Huber nicht promoviert werden dürfen“, sagte Zenthöfer der „BamS“. Es lägen „eklatante Verstöße gegen die gute wissenschaftliche Praxis vor“.

Söders neuer General unter Plagiatsverdacht

Der FDP-Fraktionschef im bayerischen Landtag, Martin Hagen, forderte Huber auf, seinen Doktortitel vorerst nicht mehr zu führen. Huber selbst sagte gegenüber den OVB Heimatzeitungen auf Nachfrage, er habe seine Doktorarbeit „nach bestem Wissen und Gewissen erstellt“. Dennoch bitte er „aus Gründen der Transparenz“ die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München, die Arbeit erneut zu überprüfen.

„Meine Doktorarbeit wurde von mir nach bestem Wissen und Gewissen erstellt. Mehr als 20 Seiten Literaturverzeichnis und mehr als 600 Fußnoten belegen die Quellenarbeit, die im Jahr 2007 abgeschlossen wurde. Dennoch bitte ich aus Gründen der Transparenz die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Arbeit erneut zu überprüfen.“

Martin Huber

Huber hatte am Freitag die Nachfolge von Stephan Mayer als CSU-Generalsekretär angetreten. Dieser war zuvor nach nur wenigen Wochen im Amt offiziell aus „gesundheitlichen Gründen“ zurückgetreten. Vorausgegangen war ein offenbar eskalierter Streit um das Privatleben Mayers, bei dem dieser einen Journalisten bedroht haben soll.

mh/AFP