Offenbar zeigte ihn eine Prostituierte an

Wollte der SPD-Mann sich beim Sex filmen?

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Linus Förster ist wohl von einer Prostituierten angezeigt worden.

Augsburg - Jetzt wird es schmutzig: Obwohl das Verfahren noch läuft, kommen einige Details ans Tageslicht. Der SPD-Abgeordnete Linus Förster soll sich beim Sex gefilmt haben.

Nach den Ermittlungen gegen den SPD-Landtagsabgeordneten Linus Förster (51) wegen illegaler Bildaufnahmen ist eine geplante Schullesung mit dem Politiker abgesagt worden. Förster kündigte auf seiner Internetseite an, dass er im Rahmen des bundesweiten Vorlesetages an diesem Freitag in einer 8. Klasse der Albert-Einstein-Mittelschule in Augsburg-Haunstetten lesen werde. Die Veranstaltung werde aber nun nicht stattfinden, sagte Schulleiterin Petra Deggendorfer.

Wie am Mittwoch bekannt geworden war, ist der schwäbische SPD-Chef und LandtagsabgeordneteLinus Förster ins Visier der Staatsanwaltschaft geraten. Es geht um den Vorwurf der Körperverletzung – und um Bildaufnahmen einer Frau. 

Wohn- und Büroräume gesucht

Am Dienstag waren Wohn- und Büroräume in München und Augsburg durchsucht worden, unter anderem Försters Abgeordnetenräume in der Augsburger SPD-Zentrale. Details zu den Vorwürfen nannten weder die Staatsanwaltschaft noch Försters Rechtsanwalt Walter Rubach. Laut der Augsburger Allgemeinen soll Förster sich heimlich beim Sex mit einer Prostituierten gefilmt haben.

Förster ließ derweil über seinen Verteidiger mitteilen, dass er wegen der Ermittlungen vorläufig seine politischen Spitzenämter ruhen lasse. Unter anderem geht es um den Posten als Bezirksvorsitzender in Schwaben und als stellvertretender Vorsitzender des Europa-Ausschusses. Förster bleibt aber im Landtag.

tz

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