SPD-Rentenkonzept

Schulz will bei Renten einen neuen Generationenvertrag

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Martin Schulz, Kanzlerkandidat und Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) stellt in Berlin sein Rentenkonzept für den Bundestagswahlkampf vor. Foto: Bernd von Jutrczenka

Berlin (dpa) - Mit einem neuen Generationenvertrag will SPD-Kanzlerkandidat Martin Schulz den Lebensstandard im Alter sichern. Damit Menschen, die ein Leben lang gearbeitet hätten, nicht im Alter in Armut leben müssten, solle es eine Solidarrente über der Grundsicherung geben.

Das sagte Schulz in Berlin bei der Vorstellung des SPD-Rentenkonzepts für die kommende Wahlperiode. Ein weiterer Kernpunkte des Konzepts seien, das Absinken des Rentenniveaus zu stoppen. Und im Gegensatz zur Union werde es mit der SPD keine Anhebung des Rentenalters geben.

Eine verlässliche Rente ist nach den Worten von Schulz ein "Kernversprechen" einer solidarischen Gemeinschaft. Die SPD wolle dafür arbeiten, dass sich die Menschen in Deutschland auf stabile Beiträge und Renten verlassen könnten.

Sozialministerin Andrea Nahles (SPD) sagte bei der gemeinsamen Vorstellung des Konzepts, um das Absinken des Rentenniveaus zu verhindern, komme man nach den Berechnungen der SPD bis 2028 ohne zusätzliche Steuermittel aus. Danach seien zusätzliche Mittel von knapp 14,5 Milliarden Euro nötig, weil dann die so genannten Babyboomer in Rente gingen. Danach werde das aber nur noch langsam aufwachsen.

Nahles-Konzept Alterssicherung

BMAS zu den Renten-Gesetzentwürfen

DGB-Rentenkampagne

Rentenrücklage

Gesetzentwurf Ost/West-Rente

Gesetzentwurf Erwerbsminderungsrente

Mitteilung zur Rentenerhöhung 2017

Rentenversicherungsbericht 2016, Prognose Rentenniveau S. 39

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