Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

UN-Mission

„Spiegel“: Bundesregierung will mehr Soldaten in Mali

Bundeswehr
+
Bundeswehrsoldaten stehen in Gao in Mali im Feldlager Camp Castor an ihren Fahrzeugen.

Der Einsatz der Bundeswehr in Mali steht nicht erst seit der Entmachtung der Übergangsregierung in der Kritik. Die UN-Mission dort gilt als gefährlichste der Welt. Nun will Berlin mehr Soldaten stellen.

Berlin - Die Bundesregierung will nach einem „Spiegel“-Bericht mehr Soldaten als bisher für die UN-Mission Minusma in Mali stellen. Das sei auch Reaktion auf die angespannte Sicherheitslage und den Abzug der Franzosen, berichtete das Nachrichtenmagazin am Dienstag.

Ein Entwurf für das neue Mandat, der am Mittwoch im Kabinett beraten werde, sehe vor, dass die Obergrenze für die Zahl deutscher Blauhelme in dem westafrikanischen Land von 1100 auf 1400 erhöht werde. Minusma gilt seit Jahren als die gefährlichste UN-Mission weltweit.

Im April hatte die EU die praktische Ausbildung von Sicherheitskräften in Mali gestoppt. Deutschland stellte bisher für die Ausbildungsmission EUTM als zweites Engagement in dem Land ebenfalls Soldaten. Es gebe keine ausreichenden Garantien der malischen Übergangsregierung, dass es keine Einmischung der russischen Söldnerfirma Wagner gebe, erklärte der EU-Außenbeauftragte Josep Borrell dazu. Wagner sei verantwortlich für Geschehnisse, bei denen Dutzende Menschen getötet worden seien.

In Mali mit seinen rund 20 Millionen Einwohnern hatte im Mai des vergangenen Jahres das Militär die Übergangsregierung entmachtet, die eigentlich bis zu Wahlen am 27. Februar 2022 im Amt sein sollte. Putschistenführer Assimi Goïta ließ sich zum neuen Übergangspräsidenten ausrufen. Aus Sicht von Kritikern verschleppt er seitdem die notwendigen Vorbereitungen für die Präsidentschafts- und Parlamentswahlen. dpa

Kommentare