"PsyOps"-Bericht

"Spiegel": Geheimdienste warnen vor Moskaus Absichten

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Geheimdienste gehen davon aus, dass Moskau gezielt versucht, gesellschaftliche Konflikte im Westen zuzuspitzen. Foto: Soeren Stache

Berlin (dpa) - Die deutschen Geheimdienste werfen Russland einem "Spiegel"-Bericht zufolge vor, die enge Bindung Europas an die USA schwächen zu wollen. Das gehe aus einem gemeinsamen Bericht des Arbeitskreises "PsyOps" (Psychologische Operationen) an die Bundesregierung hervor.

Nach einer Reihe von Propagandakampagnen und Cyberangriffen hatte das Bundeskanzleramt den Bundesnachrichtendienst und das Bundesamt für Verfassungsschutz damit beauftragt, russische Aktivitäten zu untersuchen.

In dem Bericht kommen die Autoren zu dem Schluss, dass in den Ländern der Europäischen Union schon seit Jahren eine russische Beeinflussung festzustellen sei. Moskau versuche gezielt, insbesondere im Westen vorhandene gesellschaftliche Konflikte zuzuspitzen. Es gehe Russland auch darum, die Akzeptanz des engen Bündnisses mit den Vereinigten Staaten von Amerika infrage zu stellen.

Die Bundesregierung überlegt noch, ob und in welcher Form sie den Bericht der Geheimdienste dem Bundestag oder der Öffentlichkeit zugänglich machen wird.

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