Bitte deaktivieren Sie Ihren Ad-Blocker

Für die Finanzierung unseres journalistischen Angebots sind wir auf die Anzeigen unserer Werbepartner angewiesen.

Klicken Sie oben rechts in Ihren Browser auf den Button Ihres Ad-Blockers und deaktivieren Sie die Werbeblockierung für . Danach können Sie gratis weiterlesen.

Lesen Sie wie gewohnt mit aktiviertem Ad-Blocker auf
  • Jetzt für nur 0,99€ im ersten Monat testen
  • Unbegrenzter Zugang zu allen Berichten und Exklusiv-Artikeln
  • Lesen Sie nahezu werbefrei mit aktiviertem Ad-Blocker
  • Jederzeit kündbar

Sie haben das Produkt bereits gekauft und sehen dieses Banner trotzdem? Bitte aktualisieren Sie die Seite oder loggen sich aus und wieder ein.

Folge der Corona-Krise

Staat nimmt 2020 deutlich weniger Steuern ein

Olaf Scholz
+
Muss wegen der Corona-Krise mit weniger Steuern rechnen: Bundesfinanzminister Olaf Scholz. Foto: Kay Nietfeld/dpa

Neuer Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums: Das Steueraufkommen von Bund, Ländern und Gemeinden sinkt im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent auf rund 682 Milliarden Euro.

Berlin (dpa) - Der Staat hat im vergangenen Jahr infolge der Corona-Krise deutlich weniger Steuern eingenommen.

Das Steueraufkommen von Bund, Ländern und Gemeinden - ohne Gemeindesteuern - sank im Vergleich zum Vorjahr um 7,3 Prozent auf rund 682 Milliarden Euro. Das geht aus dem vorgelegen neuen Monatsbericht des Bundesfinanzministeriums hervor. Das Minus fiel weniger stark aus als bei der Steuerschätzung vorhergesagt.

So hätten sich die Steuereinnahmen im Dezember deutlich besser als erwartet entwickelt, hieß es. Im Dezember lag das Minus im Vergleich zum Vorjahresmonat bei 2,1 Prozent. Im Gesamtjahr brach besonders deutlich die Luftverkehrsteuer ein, und zwar um 75 Prozent. Bei der Umsatzsteuer gab es einen Rückgang von 9,8 Prozent, bei der Körperschaftsteuer von 24,2 Prozent.

Hintergrund der Rückgänge bei den Steuereinnahmen: Im Kampf gegen das Coronavirus hatte es im Frühjahr und am November einen Lockdown gegeben mit der Schließung vieler Geschäfte. Die Umsätze und Gewinne vieler Firmen brachen ein. Der Staat beschloss milliardenschwere Hilfen sowie Entlastungen für Unternehmen.

Der Bund nahm immense Schulden auf und setzte die im Grundgesetz verankerte Schuldenbremse außer Kraft. Vor kurzem hatte Kanzleramtschef Helge Braun (CDU) eine Debatte in Gang gesetzt, wie es mit der Schuldenbremse weitergehen soll. Sie erlaubt nur in ganz geringem Maße neue Kredite. Die Coronakrise allerdings hält an.

© dpa-infocom, dpa:210129-99-219619/2

Monatsbericht

Kommentare