Kosten in Millionenhöhe

Bayerns Städte wollen nicht auf Integrations-Kosten sitzen bleiben

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Der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages, Ulrich Maly (SPD). 

München - Bayerns Städte bleiben wegen der Integration von Flüchtlingen auf vielen Kosten sitzen. Sie verlangen, dass sich Bund und Freistaat stärker an den Kosten beteiligen.

Bayerns Städte erkennen die finanzielle Unterstützung der Staatsregierung bei der Integration von Flüchtlingen durchaus an, bleiben aber dennoch auf vielen Kosten sitzen. „Integration geschieht in den Städten und Gemeinden“, sagte der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages, Ulrich Maly (SPD), am Donnerstag in München. Deshalb müssten sich Bund und Freistaat an den Kosten stärker beteiligen.

Nach Berechnungen von Kommunalverbänden wurden den Landkreisen und Städten in den Jahren 2015 und 2016 jeweils an die 200 Millionen Euro Integrationskosten bisher nicht bezahlt. „Wir erwarten nicht, dass uns jeder Cent erstattet wird, aber die Kosten haben ein Ausmaß erreicht, dass wir mit der Staatsregierung noch einmal reden müssen“, sagte Maly.

dpa

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