G20-Afrika-Gipfel

Bundespräsident Steinmeier: Auswanderung nur für wenige Afrikaner eine Lösung

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Frank-Walter Steinmeier beim Abschluss des G20-Afrika-Gipfels.

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat beim G20-Afrika-Gipfel eine engere Zusammenarbeit mit Afrika bei der Bekämpfung von Fluchtursachen angemahnt. 

Berlin - Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat eine engere Zusammenarbeit mit Afrika bei der Bekämpfung von Fluchtursachen angemahnt. „Nur gemeinsam können wir erreichen, dass sich weniger junge Menschen auf lebensgefährliche Wege durch die Wüste und über das Mittelmeer begeben“, sagte Steinmeier am Dienstag laut Redemanuskript bei einem Empfang zum Abschluss des G20-Afrika-Gipfels in Berlin. „Die Auswanderung nach Europa kann nur für vergleichsweise wenige Afrikanerinnen und Afrikaner der Weg sein, Arbeit und bessere Zukunftsperspektiven zu finden“, betonte er.

Bessere Bildung sei ein Schlüssel für eine gute Zukunft des Kontinents. „Wir glauben nicht, dass wir als Europäer die Antworten auf Afrikas Herausforderungen haben“, sagte der Bundespräsident laut vorab verbreitetem Manuskript. Nur afrikanische Lösungen könnten den Kontinent wirklich voranbringen. Dabei wolle Europa den Afrikanern partnerschaftlich zur Seite stehen.

Steinmeier forderte einen „ehrlichen Meinungsaustausch und eine wirkungsvollere Kooperation“. Nur gemeinsam könne die Globalisierung gerechter gestaltet und der Klimawandel angegangen werden.

Die zweitägige Partnerschaftskonferenz mit Afrika in Berlin bereitete den G20-Gipfel am 7. und 8. Juli in Hamburg vor. Dort wird Afrika erstmals ein Schwerpunktthema sein.

dpa

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