Außenminister im Libanon

Steinmeier sagt weitere 50 Millionen Euro für Aleppo zu 

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Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier (2.v.r, SPD) wird von der UNHCR-Vertreterin Mireille Girard (r) und Josep Zapater (l) am 02.12.2016 durch eine Flüchtlingssiedlung für syrische Flüchtlinge im Libanon geführt.

Zahlé - In Aleppo ist die Lage katastrophal. Außenminister Steinmeier will den notleidenden Menschen mit weiteren 50 Millionen Euro helfen. Zudem seien Feuerpausen dringend nötig.

Angesichts der katastrophalen Lage in der umkämpften syrischen Stadt Aleppo hat Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier den notleidenden Menschen dort 50 Millionen Euro zusätzliche Hilfe zugesagt. Nach dem Besuch eines Flüchtlingslagers im Libanon appellierte Steinmeier am Freitag eindringlich an die Konfliktparteien, Feuerpausen zuzulassen, damit dringend benötigte Hilfslieferungen auch in eingeschlossene Gebiete gelangen könnten. „Wir dürfen keine Chance auslassen, um wenigsten in diesen nächsten Wochen nach weiteren Kampfpausen zu suchen“, sagte er in der libanesischen Stadt Zahlé.

Russland stimmt Feuerpause nicht zu

Der syrische Bündnispartner Russland hatte nach UN-Angaben die Einrichtung von vier Korridoren zur Versorgung der Bevölkerung in den Rebellengebieten Ostaleppos angeboten. Dort toben Kämpfe der Rebellen gegen Regierungstruppen. Einer Feuerpause stimmte Moskau aber nicht zu. In den kurdisch beherrschten Stadtteilen Aleppos sind die UN nach Angaben des Kurdenführers Salih Muslim inzwischen vor Ort. Dorthin fliehen viele Menschen vor den Kämpfen.

dpa

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