Genfer Verhandlungen

Syriens Opposition will direkte Gespräche

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Salim Muslit, Sprecher des Hohen Verhandlungskomitees (HNC) der Opposition. Foto: Sedat Suna/Archiv

Genf (dpa) - Syriens Opposition dringt bei den neuen Genfer Friedensverhandlungen auf direkte Gespräche mit der Regierung. "Wir sind gekommen, um wirkliche Gespräche zu führen, und nicht, um Zeit zu verschwenden", sagte Oppositionssprecher Salim Muslit heute vor dem Beginn der neuen Verhandlungsrunde.

"Wir hoffen, auf der anderen Seite des Tisches einen ernsthaften Partner zu finden."

Bei dem Treffen soll unter UN-Vermittlung über eine politische Lösung für den sechsjährigen Konflikt gesprochen werden. Alle bisherigen Gespräche über ein Ende des Bürgerkriegs waren erfolglos geblieben. Zuletzt verhandelten beide Seiten nur indirekt miteinander.

Belastet wird die neue Verhandlungsrunde durch die heftigsten Kämpfe im Osten der Hauptstadt Damaskus seit rund zwei Jahren. Rebellen hatten dort am Wochenende einen Angriff auf Regierungskräfte begonnen. Laut Muslit geht es den bewaffneten Gruppen darum, die Blockade der Rebellenenklave östlich von Damaskus zu brechen.

UN-Syrienvermittlung

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