Geiselnahme in den Golanhöhen

Terroristen: Blauhelme begangen "Verbrechen"

Kunaitra - Die radikal-islamische Al-Nusra-Front hat die Gefangennahme von UN-Soldaten mit einer angeblichen „Komplizenschaft“ der Vereinten Nationen mit dem syrischen Regime begründet.

„Die UN hat alle Massaker dieses schamlosen Feindes gegen wehrlose Muslime ignoriert“, hieß es in einer am Samstagabend im Internet veröffentlichten Mitteilung. Die Vereinten Nationen machten sich daher zum Kollaborateur und begingen selbst „Verbrechen“.

Die Authentizität der Mitteilung war zunächst unklar. Die Al-Nusra-Front hält seit vergangenem Donnerstag nach UN-Angaben 44 Blauhelm-Soldaten von den Fidschi-Inseln auf den syrischen Golanhöhen gefangen. In der Mitteilung war dagegen von 45 Blauhelmen die Rede.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

Zurück zur Übersicht: Politik

Das könnte Sie auch interessieren

Kommentare

Ab dem 25.5.2018 gilt die Datenschutzgrundverordnung. Dazu haben wir unser Kommentarsystem geändert. Um kommentieren zu können, müssen Sie sich bei unserem Dienstleister DISQUS anmelden. Sollten Sie zuvor bereits ein Profil bei DISQUS angelegt haben, können Sie dieses weiter verwenden. Nutzer, die sich über den alten Portal-Login angemeldet haben, müssen sich bitte einmalig direkt bei DISQUS neu anmelden.

Live: Top-Artikel unserer Leser