Nach Wahl in Sachsen

CDU diskutiert Zusammenarbeit mit AfD

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Hans-Olaf Henkel (l) und der Bundesvorsitzende der Alternative für Deutschland, Bernd Lucke, jubeln am 31.08.2014 in Berlin bei der Wahlparty der AfD anlässlich der Landtagswahl in Sachsen.

Berlin - Das Ergebnis der Landtagswahl in Sachsen hat in der CDU eine Diskussion über künftige Bündnisse mit der eurokritischen AfD ausgelöst.

Der CDU-Fraktionschef im thüringischen Landtag, Mike Mohring, riet seiner Partei im Berliner "Tagesspiegel" vom Montag, ein Zusammengehen mit der AfD nicht auszuschließen. Mohring begrüßte, dass es in Sachsen nun "mehrere Optionen" für die Regierungsbildung gebe.

Strikt gegen schwarz-blaue Bündnisse mit der AfD wandte sich dagegen der Parteivize der CDU im Bund, Thomas Strobl. "Die AfD passt nicht zum Exportland Deutschland und sie passt auch nicht zur Europapartei CDU", sagte er der "Leipziger Volkszeitung" vom Montag. "Deswegen kommt eine Koalition mit dieser Partei für die CDU nicht in Frage."

Wahl in Sachsen: So reagierten die Parteien

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Die AfD hatte in Sachsen auf Anhieb fast zehn Prozent der Stimmen erzielt. Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU) schloss aber am Wahlabend Gespräche mit der AfD über eine Regierungsbildung aus. Stattdessen wolle er zunächst mit der SPD und dann möglicherweise auch mit den Grünen führen. Rechnerisch wären in Sachsen Koalitionen der CDU mit allen drei Parteien möglich.

afp

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