Er wird Rede halten

AfD-Parteitag: Was sagt Höcke zum drohenden Parteiausschluss?

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Umstritten: Der Thüringer AfD-Fraktions- und Landesvorsitzende Björn Höcke. 

Arnstad - Wegen seiner radikalen Aussagen droht Björn Höcke der Ausschluss aus der AfD. Am Samstag wird er beim Parteitag in Thüringen dazu Stellung nehmen.

Zunächst will die AfD beim Thüringer Parteitag die Kandidaten für ihre Landesliste für die Bundestagswahl im September wählen. In Thüringer AfD-Kreisen heißt es, Björn Höcke werde wohl bei seiner Entscheidung von Mitte Januar bleiben, hierfür nicht anzutreten. 

In den vergangenen Tagen war allerdings auch zu hören gewesen, Vertreter der Basis würden ihn drängen, sich doch um einen Sitz im Bundestag zu bewerben.

Offen ist auch, ob Höcke sich als Delegierter für den AfD-Bundesparteitag in Köln nominieren lässt, und wie die Parteibasis auf das Verfahren gegen den Landeschef reagiert.

Björn Höcke hatte vor allem mit seiner Rede in Dresden, bei der er das Gedenken in Deutschland an die Opfer des Nationalsozialisten kritisierte, provoziert. Das Holocaust-Denkmal in Berlin hatte er als "Denkmal der Schande" bezeichnet. Danach gab es parteiinterin viel Kritik, aber auch Zustimmung von der AfD-Basis. Zuletzt hieß es, der AfD-Bundesvorstand wolle ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn einleiten.

dpa

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