Geschmackloser Massenmörder-Witz

Titanic vergleicht Grünen Hofreiter mit Breivik

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Das Staire-Magazin "Titanic" hat den Münchner Grünen-Bundestagsabgeordneten in einer Karikatur auf seiner Internet-Seite mit dem Massenmörder Anders Breivik verglichen.

München - Geschmacklos! Das Satire-Magazin "Titanic" hat den Grünen-Bundestagsabgeordneten in einer Karikatur mit dem Massenmörder Anders Breivik verglichen. Das meint Hofreiter zu der Karikatur.

Darf Satire das? Nachdem bekannt wurde, dass der Bundestagsabgeordnete Hofreiter (Wahlkreis München-Land) neuer Fraktionschef der Grünen werden will, hat "Titanic" am Donnerstag auf ihrer Internet-Seite einen üblen Witz gezeigt. Unter der Überschrift "Kommt jetzt Schwarz-Grün?" zeigt das Magazin ein Bild Hofreiters, in dem diese Sätze zu lesen sind. "Angst und Schrecken bei der SPD: Grüne nominieren Anders Breivik". Pointe: Wenn der rechtsradikale Breivik für die Grünen antritt, dann ist diese Partei der attraktivere Koalitionspartner für die konservative Union.

Sollten Vergleiche mit Breivik nicht tabu sein? Der politisch motivierte Massenmörder tötete im Juli 2011 zunächst im Regierungsviertel der norwegischen Hauptstadt Oslo mit einer Autobombe acht Menschen und erschoss danach in einem Jugendlager der Arbeiterpartei auf der Insel Utöya 69 Menschen.

Und was hält Hofreiter von der "Titanic"-Karikatur? Behält er sich rechtliche Schritte vor? Auf Nachfrage von merkur-online.de antwortet der Grünen-Politiker: "Zu der Titanic-Karikatur möchte ich nichts sagen. Ich werde keine rechtlichen Schritte gegen Titanic unternehmen".

Was meinen Sie? Darf Satire das?

fro

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