Viele Verletzte

13 Tote bei Raketenangriff von Rebellen auf Aleppo

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Blick über Aleppo im März 2015.

Aleppo - Bei Raketenangriffen von Rebellen auf die nordsyrische Großstadt Aleppo sind mindestens 13 Menschen getötet worden.

Regimegegner feuerten mehrere Geschosse auf Stadtteile, die unter Kontrolle der Regierung stehen, wie die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Montag mitteilte. Mehr als 30 Menschen wurden demnach verletzt, viele von ihnen schwer.

Große Teile Aleppos stehen unter Kontrolle der Armee, Rebellen halten Gebiete im Osten und Nordosten der Stadt. Anhänger der Regierung versuchen seit Monaten, die Regimegegner in Aleppo von der Außenwelt abzuschneiden. Diese sind über eine Versorgungsroute Richtung Norden mit der Türkei verbunden.

Die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch warf den Rebellen am Montag zugleich vor, sie hätten mit Autobomben, Mörserfeuer und Raketen Hunderte Zivilisten getötet und verletzt. Regimegegner hätten zwischen Januar 2012 und April 2014 mehrfach dicht bevölkerte Gebiete unter Kontrolle der Regierung angegriffen. Die Autobomben hätten nur das Ziel verfolgt, Schrecken unter den Zivilisten zu verbreiten.

dpa

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