Trotz Geheimdienstbericht

Trump: Nur „dumme“ Leute lehnen bessere Beziehungen zu Moskau ab

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Donald Trump (l.) sucht bessere Beziehungen zu Moskau und Russland.

Washington - Der designierte US-Präsident Donald Trump hat bekräftigt, dass er gute Beziehungen zu Russland verfolgen will - trotz der Einschätzung der US-Geheimdienste.

Einen Tag nach der Veröffentlichung eines US-Geheimdienstberichtes zu den russischen Hackerangriffen im Präsidentschaftswahlkampf hat der designierte US-Präsident Donald Trump Russland-Kritiker als "dumm" gebrandmarkt. "Ein gutes Verhältnis zu Russland ist eine gute Sache", schrieb Trump am Samstag im Internet-Kurzmitteilungsdienst Twitter. "Nur 'dumme' Leute oder Idioten können glauben, dass das schlecht ist!"

Wenn er erst Präsident sei, "wird Russland uns sehr viel mehr respektieren, als sie es jetzt tun, und beide Länder werden - vielleicht - zusammenarbeiten, um einige der großen und drängenden Probleme der WELT zu lösen!", ergänzte Trump, der am 20. Januar sein Amt antritt.

Trump bestreitet: Hackerangriffe haben nicht zum Wahlsieg geführt

Am Freitag hatten die US-Geheimdienste einen Untersuchungsbericht veröffentlicht, der zu dem Schluss kommt, der russische Präsident Wladimir Putin persönlich habe eine Kampagne zur Beeinflussung der US-Präsidentschaftswahl angeordnet. Trump bestritt anschließend, dass die Hackerangriffe ihm zum Wahlsieg verholfen haben könnten.

Am Samstag bestätigte Trump derweil die Nominierung des ehemaligen US-Botschafters in Berlin, Dan Coats, als künftigen US-Geheimdienstkoordinator. Coats habe das Expertenwissen und das klare Urteilsvermögen, die für den Posten notwendig seien, erklärte der Republikaner.

AFP

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