Freihandelsabkommen

TTIP: US-Handelskammer hofft auf neue Gespräche

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In Europa gibt es heftigen Widerstand von Verbraucher- und Umweltschützern gegen TTIP.

Die amerikanische Handelskammer in Deutschland (AmCham Germany) hofft auf eine Wiederaufnahme der Verhandlungen über den Handelsvertrag TTIP. Allerdings erst im Herbst.

Frankfurt/Main -  „Ich bin sicher, dass das Thema Transatlantisches Freihandelsabkommen nach der Wahl wieder auf den Tisch kommt“, sagte Präsident Bernhard Mattes. „Die Tür ist immer noch offen.“

Auch unter US-Präsident Donald Trump seien neue Gespräche über das umstrittene Abkommen zwischen der EU und den USA möglich, meinte Mattes - „möglicherweise unter anderem Namen“. 

Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) habe Trump bei ihrem Besuch im März die Dringlichkeit von Freihandel mit Europa deutlich gemacht. „Trump hat verstanden.“ Am internationalen Handel hingen 40 Millionen Jobs in den USA. „Abschottung ist keine Lösung.“

TTIP-Verhandlungen laufen seit 2013

Die im Juli 2013 aufgenommenen Verhandlungen über TTIP hatten sich zuletzt als zäh erwiesen. Zum erhofften Abschluss im vergangenen Jahr kam es nicht. Trump hat angekündigt, die heimische Wirtschaft mit Handelsbarrieren zu schützen. Und in Europa gibt es heftigen Widerstand von Verbraucher- und Umweltschützern. Jüngst hatte sich Merkel offen für eine Wiederaufnahme der TTIP-Gespräche gezeigt.

dpa

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