Runter auf acht Prozent

Umfrage: AfD verliert deutlich an Wählergunst

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Frauke Petry und Björn Höcke während der Bundespressekonferenz 2014 in Berlin. Foto: Rainer Jensen/Archiv

Berlin (dpa) - Die AfD hat in den vergangenen Wochen deutlich an Wählergunst verloren. Nach einer Forsa-Umfrage im Auftrag des Magazins "Stern" und des Fernsehsenders RTL würde die Partei derzeit acht Prozent der Stimmen erhalten - nachdem sie Ende Dezember noch bei zwölf Prozent gelegen hatte.

Update vom 4. April 2017: Schafft die Alternative für Deutschland bei der Bundestagswahl im September ein zweistelliges Ergebnis? Oder scheitert die Partei wieder an der Fünf-Prozent-Hürde? Wir zeigen die aktuellen Umfragen und Prognosen zur AfD für die Bundestagswahl 2017.

Anfang Februar hätte die AfD laut Forsa noch zehn Prozent der Wählerstimmen erhalten. Die Partei könne derzeit beim Thema Flüchtlinge kaum punkten, sagte Forsa-Chef Manfred Güllner. "Die chaotische Amtsführung von US-Präsident Donald Trump, den man zunächst noch feierte, beunruhigt jetzt eher angesichts der Krisenherde in aller Welt."

Auch trügen die Auseinandersetzungen in der Partei zum Wählerschwund bei. Zuletzt hatte die AfD im Juli bei Forsa-Erhebungen nur acht Prozent der Stimmen erreicht.

Zudem seien die wenigen gemäßigten AfD-Anhänger zur SPD abgewandert, da Kanzlerkandidat Martin Schulz zugetraut werde, "die ihnen so verhasste Angela Merkel abzulösen", sagte Güllner. Die SPD kommt in der Umfrage auf 31 Prozent, drei Punkte hinter CDU/CSU. Die FDP erhielt sechs, die Grünen sieben und die Linke acht Prozent.

Forsa-Ergebnisse

Pressemitteilung

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