Er fährt das umweltschädlichste Dienstauto

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Daniel Bahrs Dienstauto kommt am schlechtesten weg.

Berlin - Die Deutsche Umwelthilfe untersucht jährlich die Dienstwagen deutscher Spitzenpolitiker auf Umweltverträglichkeit. Das "schwarze Schaf" ist dieses Mal ein FDP-Minister.

Gesundheitsminister Daniel Bahr fährt den klimaschädlichsten Dienstwagen des Bundeskabinetts. Das ergab die jährliche Untersuchung der Deutschen Umwelthilfe (DUH) zu den Autos deutscher Spitzenpolitiker. Der Wagen des FDP-Politikers, ein BMW, stößt demnach 183 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Deutlich weniger, nämlich 149 Gramm pro Kilometer, sind es beim Audi der Bundesjustizministerin. Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) ist damit im Kabinett am umweltfreundlichsten unterwegs.

Bei der Erhebung werden die Bundeskanzlerin sowie Außen-, Innen-, Finanz- und Verteidigungsminister nicht berücksichtigt, da ihre Autos besonders gesichert sein müssen, was Kraftstoffverbrauch und Schadstoffausstoß beeinflusst.

Deutlich schlechter als die untersuchten Wagen der Bundesregierung stuft die DUH die Wagen einiger Ministerpräsidenten ein. So stoße der BMW des bayerischen Landeschefs Horst Seehofer (CSU) 278 Gramm Kohlendioxid pro Kilometer aus. Auch der Audi des hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) bekommt für seine 277 Gramm pro Kilometer die “Rote Karte“ der DUH, wird also als besonders klimaschädlich eingestuft.

dapd

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