„Daran wird sich nichts ändern“

US-Konsulin: Beziehungen zu Deutschland bleiben stabil

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Die amerikanische Generalkonsulin Jennifer Gavito (Mitte) zusammen mit Bayerns Europaministerin Beate Merk (links) und der Vizepräsidentin des Landtags, Inge Aures.

München - Die Beziehung zwischen Deutschland und den USA wird sich aus Sicht der US-Generalkonsulin in München, Jennifer Gavito, nach den Präsidentschaftswahlen nicht ändern.

„Amerika braucht starke Verbündete in Europa“, sagte sie am Dienstagabend bei einer Wahlparty des US-Generalkonsulats im bayerischen Landtag. In der jüngsten Vergangenheit sei Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) international die engste Vertraute von US-Präsident Barack Obama gewesen; die deutsch-amerikanischen Beziehungen seien stark. „Und daran wird sich rein gar nix ändern.“

Am frühen Mittwochmorgen sollte feststehen, ob Demokratin Hillary Clinton oder der republikanische Kandidat Donald Trump künftig als Nachfolger von Obama die USA regiert. Der US-Botschafter John B. Emerson sagte in einer Videobotschaft: „Dies war ein sehr ungewöhnlicher Präsidentschaftswahlkampf.“

Deutsche und US-Amerikaner schauten vom bayerischen Landtag aus mit Spannung auf die Wahl in den USA. Laut Statistischem Bundesamt leben 111 529 US-Amerikaner in Deutschland (Stand Dezember 2015) - Tendenz in den vergangenen Jahren steigend. Ende 2014 waren es 108 845, Ende 2010 waren nur 97 732. Die Zahl der US-Amerikaner in Bayern stieg nach Angaben des Statistischen Landesamtes von 21 786 im Jahr 2010 auf 24 596 im Jahr 2015.

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