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„Menschen werden nicht aufhören zu kommen“

Berichte: US-Regierung erwägt Trennung von Familien bei illegaler Einreise

Die US-Regierung erwägt Medienberichten zufolge, bei einer illegalen Einreise von Familien Kinder von ihren Eltern zu trennen.

Mehrere US-Zeitungen berichteten am Freitag von entsprechenden Überlegungen, mit denen eine abschreckende Wirkung erzielt werden soll. Laut "New York Times" sollen die Eltern in geschlossene Auffanglager gebracht und die Kinder den Sozialdiensten übergeben werden. "Die Menschen werden nicht aufhören zu kommen, wenn es bei einer illegalen Einreise keine Konsequenzen gibt", sagte ein Vertreter des Heimatschutzministeriums der "Washington Post". 

Der Kampf gegen die illegale Einwanderung war eines der zentralen Wahlkampfversprechen von US-Präsident Donald Trump. In diesem Jahr ist die Zahl der Festnahmen von Migranten an der Grenze der USA zu Mexiko zwar deutlich zurückgegangen; im November gab es allerdings einen leichten Anstieg. 

Bereits im März hatte der damalige Heimatschutzminister und heutige Stabschef im Weißen Haus, John Kelly, angeregt, Familien bei einer illegalen Einreise zu trennen. "Wir würden diese Kinder gut behandeln, während wir uns um ihre Eltern kümmern", sagte er damals dem Nachrichtensender CNN. Der Vorschlag sorgte aber für empörte Reaktionen und wurde zunächst fallengelassen.

afp

Rubriklistenbild: © picture alliance / Sean Masterso

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