Nach ersten Ermittlungen

US-Streitkräfte: Wahrscheinlich zivile Opfer in Kundus

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Schon am Donnerstag war vermeldet worden, dass bei dem Angriff 30 Zivilisten getötet worden seien. 

Kabul - Die US-Streitkräfte in Afghanistan haben bestätigt, dass bei einem mutmaßlichen Nato-Luftangriff auf radikalislamische Taliban in der Provinz Kundus diese Woche wahrscheinlich auch Zivilisten ums Leben kamen.

Dies hätten erste Ermittlungen ergeben, hieß es in einer am Samstag veröffentlichten Stellungnahme. Der Gouverneurspalast in Kundus hatte schon am Donnerstag gemeldet, dass bei einer gemeinsamen Aktion ausländischer Truppen 30 Zivilisten getötet und 26 weitere verwundet worden seien.

„Unabhängig von den Umständen bedauere ich den Verlust unschuldiger Leben sehr“, sagte der Oberbefehlshaber der US- sowie der Nato-Streitkräfte in Afghanistan, General John W. Nicholson. Der Tod von Zivilisten sei eine „Tragödie“.

dpa

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