Auch Trump schaltet sich ein 

UN-Botschafterin deutet Alleingang der USA in Syrien an

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Kommt jetzt die Reaktion der USA auf die Gasattacke in Syrien? 

Washington - Die Vereinigten Staaten von Amerika haben als Reaktion auf die Gasattacke in Syrien mit einer einseitige Aktion gedroht. 

Die USA haben nach dem mutmaßlichen Giftgas-Angriff in Syrien mit einseitigen Schritten gedroht, sollte sich der UN-Sicherheitsrat nicht auf eine gemeinsame Reaktion verständigen. "Wenn die Vereinten Nationen fortlaufend ihre Pflicht zum kollektiven Handeln verletzen, dann sind wir gezwungen, unsere eigenen Maßnahmen zu ergreifen", sagte die UN-Botschafterin der USA, Nikki Haley, am Dienstag in New York. 

Konkreter wurde Haley nicht. Es blieb deshalb unklar, ob sie ein militärisches Eingreifen in Syrien, etwa gegen Präsident Baschar al-Assad, eigene Sanktionen oder andere Maßnahmen meinte. Zudem hat Haley seit ihrem Amtsantritt bei den UN mehrfach zu scharfen Formulierungen gegriffen, etwa im Ukraine-Konflikt. Bei diesen ist nicht immer klar, ob sie auch der Position von US-Präsident Donald Trump entsprechen, nach dessen Weisung sie handelt.

US-Botschafterin: "Wie viele Kinder müssen noch sterben, ehe Russland handelt?"

Zuvor hatte Russland seine Ablehnung einer auch von den USA eingebrachten Resolution bekundet. Das Außenministerium in Moskau warnte vor einer vorschnellen Schuldzuweisung an die syrische Regierung und kritisierte eine Resolutionsvorlage als "anti-syrisch" und "inakzeptabel". 

Die USA hatten mit Frankreich und Großbritannien einen Resolutionsentwurf eingebracht, der den Angriff scharf verurteilen sollte. "Wie viele Kinder müssen noch sterben, ehe Russland handelt?", fragte US-Botschafterin Haley im Sicherheitsrat. Sie zeigte Fotos von Opfern des mutmaßlichen Giftgasangriffs. Russland müsse seinen Einfluss auf den Verbündeten Syrien geltend machen, forderte sie. "Sie müssen diesen furchtbaren Akten ein Ende bereiten."

Auch Trump schaltet sich 

Nach dem mutmaßlichen Giftgasangriff in Syrien hat US-Präsident Donald Trump derweil der syrischen Regierung vorgeworfen, eine Grenze überschritten zu haben. „Für mich sind damit eine ganze Reihe von Linien überschritten worden. (...)“, sagte Trump am Mittwoch. Seine Einstellung zu Präsident Baschar al-Assad habe sich verändert. Was am Dienstag passiert sei, sei furchtbar. Der US-Präsident ließ aber offen, ob das Konsequenzen haben wird. Er sagte lediglich, es sei Teil seiner Politik, militärische Schritte im Vorfeld nicht zu verraten.

afp

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