Erschreckende Bilder

USA veröffentlichen geheime Atombomben-Aufnahmen

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Die erste Atombomben-Explosion fand am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexico statt (Archivbild US-Militär). 

München - Amerika soll zwischen 1945 und 1962 mehr als 200 Atombombentests durchgeführt haben. Aufnahmen davon wurden bisher geheim gehalten - nun kann eine Vielzahl der Videos im Netz angesehen werden. 

Laut welt.de soll es von den insgesamt mehr als 200 durchgeführten Atombombentest rund 10.000 Videos geben. Da die Filme offenbar jedoch veraltet sind, müssten sie digitalisiert werden - andernfalls drohe die Zerstörung der Aufnahmen. Wie welt.de weiter berichtet, sollen bisher über 4.000 Videos von der Lawrence Livermore National Laboratory (LLNL) erneuert worden sein. „Wir mussten die Daten jetzt in digitaler Form sichern, bevor das organische Material der Filme sich zersetzt“, wird Greg Sprigg, Waffenphysiker vom LLNL zitiert. In dem Institut wird an der Weiterentwicklung und Modernisierung von US-Atomwaffen gearbeitet. Laut pcwelt.de arbeitet Sprigg bereits seit fünf Jahren an der Digitalisierung der Videos. Wie welt.de schreibt, wolle man mit den Aufnahmen die Schockwellen der Explosionen sowie die Radius-Entwicklung des Feuerballs noch genauer analysieren.

Dem Bericht auf pcwelt.de zufolge seien im Rahmen dieser Digitalisierung bisher 750 Videos der durchgeführten Atombombentest von den US-Behörden veröffentlicht worden, 64 davon können auf dem YouTube-Kanal des Lawrence Livermore Laboratory angesehen werden. Aus dem Bericht geht ebenfalls hervor, dass die Bilder damals von Hochgeschwindigkeitskameras (2400 Bilder pro Sekunde) eingefangen wurden. 

Erstmals wurde der Effekt einer Atombombe am 16. Juli 1945 in der Wüste von New Mexiko getestet. Auf Befehl des damaligen US-Präsidenten Harry S. Truman wurden dann während des Zweiten Weltkriegs zwei Atombomben auf Japan abgeworfen (am 6. August 1945 auf Hiroshima und am 9. August 1945 auf Nagasaki). Die Folgen der Explosionen war verheerend - rund 100.000 Menschen sollen sofort gestorben sein, unzählige weitere Opfer starben an den Folgeschäden. 

kus

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