Tierschützer schlagen Alarm

Strenges Verbot von Sex mit Tieren gefordert

Starnberg - Bayerische Tierschützer fordern ein strenges Verbot von Sex mit Tieren. Die Sodomie oder Zoophilie nehme immer mehr zu, teilte der Landesverband Bayern des Deutschen Tierschutzbundes in Starnberg mit.

„Zoophilie ist Tierquälerei“, betonte der Verband. Es gebe Bilder und Videos von sexuellem Missbrauch von Tieren aller Art, von Hühnern über Schafe bis Hunde, bei denen die Tiere fürchterlich litten, sagte die Präsidentin des Tierschutz-Landesverbands, Nicole Brühl. „Tierbordelle und sogar Vereine für Zoophilieliebhaber machen sich immer mehr breit. Das ist ekelhaft und krank.“ Es sei unverständlich, wieso solche Handlungen „in unserem sehr konservativen Bayern“ erlaubt seien.

Wie der Tierschutzbund erläuterte, waren sexuelle Handlungen zwischen Tieren und Menschen in Deutschland früher verboten. „Nach der großen Strafrechtsreform im Jahre 1969 wurde die Strafbarkeit jedoch aufgehoben.“ Heute sei zwar die Verbreitung von sodomitischem Material verboten, nicht aber die Handlungen an sich. Grundsätzlich gelte nach dem Tierschutzgesetz jedoch das Verbot, Tieren ohne vernünftigen Grund Schmerzen, Leiden oder Schäden zuzufügen. Nun habe der Bundesrat angeregt, ein Verbot der Sodomie zu prüfen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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