Extremisten schlagen wieder zu

Viele Tote bei Selbstmordattentat im Jemen

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Untersuchungen am Tatort.

Aden - Ein Selbstmordattentäter hat in der südjemenitischen Stadt Aden mindestens 37 Soldaten mit in den Tod gerissen.

Mehr als 60 weitere Angehörige der Armee seien verletzt worden, hieß es am Samstag aus Sicherheitskreisen. Der Attentäter zündete demnach vor einem Militärlager der Armee einen Sprengstoffgürtel inmitten der Soldaten. Diese hätten dort auf die Auszahlung ihres Solds gewartet.

Zunächst war unklar, wer für den Anschlag verantwortlich ist. Im Jemen tobt seit rund zwei Jahren ein Bürgerkrieg zwischen Anhängern der Regierung und schiitischen Huthi-Rebellen. Das Chaos in dem armen Land machen sich Extremisten zunutze. Das Terrornetzwerk Al-Kaida und die Terrormiliz Islamischer Staat (IS) haben sich in der Vergangenheit mehrfach zu Anschlägen im Jemen bekannt.

Bericht: 41 Millionen Binnenflüchtlinge auf der Welt

dpa

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