Vorwürfe gegen Sicherheitsdienst in Flüchtlingsheim

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Die Flüchtlingsunterkunft auf dem Gelände des Berufskollegs im Kölner Stadtteil Gremberg. Foto: Oliver Berg

Köln (dpa) - Nach Protesten von Flüchtlingen geht die Kölner Polizei dem Vorwurf sexueller Übergriffe durch Angehörige des Sicherheitsdienstes nach. Derzeit befragen die Beamten Zeugen im Asylbewerberheim im Stadtteil Humboldt/Gremberg.

Laut "Kölner Stadt-Anzeiger" hatten Flüchtlingsfrauen in einem Brief Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes der sexuellen Übergriffe bezichtigt. Frauen würden beim Duschen und Stillen fotografiert und gefilmt, die Sicherheitsleute lauerten den Frauen auf und versuchten, sie zum Geschlechtsverkehr zu überreden.

Der Sicherheitsdienst weist die Anschuldigungen zurück. Der Projektmanager der Sicherheitsfirma sagte der Zeitung: "Ich bin entsetzt über die Vorwürfe. Ich bin mir sicher, dass sie völlig haltlos sind." Am Mittwoch hatten etwa 50 Bewohner einer Notaufnahmeeinrichtung in Köln-Poll laut Polizei mit einer Spontandemonstration die Zustände in Flüchtlingsunterkünften angeprangert.

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