INSA-Umfrage

Wahltrend: CDU verliert, AfD legt zu, SPD stagniert

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Angela Merkel könnte im Amt bleiben, wenn die Umfragen stimmen.

Berlin -  Eine neue Umfrage zeigt, dass vieles gleich bleibt in der deutschen Politik. Einiges wird sich aber auch ändern, vor allem wegen der AfD.

In acht Monaten wird der neue Bundestag gewählt - und es wird spannend. Werden zum ersten Mal seit fast 60 Jahren wieder sechs Fraktionen im Parlament sitzen? Momentan sieht es danach aus.

Eine Umfrage des Instituts für neue soziale Antworten (INSA) im Auftrag der Bild-Zeitung zeigt, dass momentan alles nach einer neuen Großen Koalition aussieht. Die CDU verliert im Vergleich zur Vorwoche zwar einen Prozentpunkt in der Prognose, kommt allerdings noch auf 32,5 Prozent, die SPD steht unverändert bei 21 Prozent. Linke, Grüne und FDP kommen auf 11, 8,5 und 7,5 Prozent. Für die Umfrage hat INSA vom 20.01. bis 23.01.2017 1992 Wahlberechtigte befragt.

Der einzige Gewinner in dieser Woche ist die AfD. Sie wäre mit 14,5 Prozent (ein Prozentpunkt mehr als vergangene Woche) komfortabel im Bundestag. Über ein Mitglied der Partei war gerade heftig diskutiert worden: Björn Höcke stand kurz vor dem Rauswurf, durfte aber zunächst bleiben. Zudem ist ein Leserbrief von ihm aufgetaucht, der zeigt, wie der Lehrer bereits vor Jahren getickt hat.

Umfrageinstitut steht in der Kritik

Das Institut INSA war allerdings in der Vergangenheit in die Schlagzeilen geraten, weil ihm zu viel Sympathie für die AfD unterstellt wurde. Auch berichteten mehrere Medien über Verbindungen des Institutsleiters zu den Rechtspopulisten. Der streitet aber ab, dass seine Umfragen politisch gefärbt sind.

bew

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